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Skype im Business? Fein oder nein?

Die Frage, ob man Skype Teilnehmer in professionellen Videokonferenzen zulassen sollte stellen sich aktuell die IT-Verantwortlichen in Unternehmen aller Größenordnungen. Getrieben wird diese Frage von der steigenden Akzeptanz gegenüber Videokonferenzen und der Nachfrage aus verschiedenen Abteilungen der Unternehmen.

Dabei lässt sich keine einfache oder allumfassende Antwort darauf geben.

Zum einen wurde Skype doch in 2011 vom Softwaregiganten Microsoft gekauft – noch dazu zu einem horrenden Preis. Da kann doch Skype nicht allzu schlimm sein und eine Sicherheitslücke in die IT Security der Konzerne reißen.  Auch die Deutsche Telekom bietet über den Videokonferenz Service VideoMeet eine Möglichkeit Skype Teilnehmer in Videokonferenzen einzubinden basierend auf Technologie von Blue Jeans Network. Fazit der meisten Nutzer also: die großen IT und Telekommunikation Konzerne vertrauen Skype dann können wir das doch auch!?

Aber in der Realität sieht die Antwort nicht so einfach aus. Nutzer  von Skype sollten sich der potenziellen Risiken bewusst sein. Zu den wichtigsten Risiken gehören die unsichere Verwaltung und Speicherung von persönlichen Daten der Nutzer, Probleme mit professionellen Firewall-Policies von Unternehmen sowie die unsichere Handhabung von Skype Accounts, z. B. dem unerwünschten Zurücksetzen von Passwörtern durch Dritte. Schon eine schnelle Suchanfrage bei Google zeigt zahlreiche Pressemeldungen zu diversen Skype-Vorfällen.

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Generell gilt, dass Unternehmen mit durchschnittlichem Sicherheitsbedürfnis von einem Einsatz von Skype absehen sollten. Auch kleine Unternehmen sollten mit dem Einsatz von Skype sehr vorsichtig sein. Selbst wenn die Nutzung aus Sicht des Unternehmens problemlos ist, so kann doch die Außenwirkung gegenüber Kunden und Partnern eine ungewollt negative sein.

Der interessante Aspekt bei diesem Thema ist, dass oftmals der IT Verantwortliche sich gegen die Skype Nutzung ausspricht aber der großen Nachfrage der Nutzer nachgeben muss bzw. einfach nicht in die Entscheidung eingebunden wird. Hier sollte eine ernsthafte Ursachenforschung betrieben werden, denn auch den Nutzern sollte man nicht per se unterstellen, dass sie die Sicherheitsnetze des eigenen Unternehmens mit dem Einsatz von Skype umgehen oder aushebeln möchten. Der einzige Grund liegt meist am Mangel an sinnvollen Alternativen. In vielen Unternehmen gibt es gar keine professionelle Videokonferenz Service Lösung oder die bestehende Desktop Videokonferenz Lösung erlaubt es nicht mit Geschäftspartnern und Kunden außerhalb des eigenen Netzes zu konferieren.

Flexibel denken und passenden Videokonferenz-Lösung suchen

An diesem Punkt sollten Unternehmen ansetzen und flexible Videokonferenz Services implementieren, die auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Bereits heute gibt es diverse Software Videokonferenz Lösungen, die den gängigen Sicherheitsstandards großer Unternehmen entsprechen. Zumeist ist die Nutzung nur mit sehr geringen Kosten verbunden und die Videokonferenz Lösungen können einfach und skalierbar ausgerollt werden.

Wer einen größeren Schwerpunkt auf Unified Communication und Kollaboration mit Chat, Presence und Voice setzt, sollte sich das Produkt Lync aus dem Hause Microsoft ansehen. Bei einem Schwerpunkt auf professionelle Videokonferenzen gibt es entsprechende Plug-ins für Lync, die HD Videokonferenzen ermöglichen.