Lange Zeit waren raumbasierte Videokonferenzsysteme die einzige Möglichkeit, um Videokonferenzen in guter Qualität und ausreichender Verschlüsselung durchzuführen. Mit Cisco (ex Tandberg), Polycom und Lifesize bildeten sich dominierende Hardware Hersteller für Videokonferenzsysteme. Die zumeist sehr teuren Videokonferenzsysteme wurden gemeinsam mit ergänzender Medientechnik (Displays, Projektoren und Mediensteuerungen) in eigens vorgesehene Konferenzräume eingebaut. Die Investitionskosten für einen hochwertig ausgestatteten Videokonferenzraum überstiegen schnell mehrere zehntausend Euro. Trotzdem rechtfertigten die prognostizierten Reisekosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen die Investition. Ergänzend wurden eigene Videokonferenz Infrastruktur Komponenten (MCUs, Gatekeeper, Gateways) verkauft, um Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern sowie einen einheitlichen Rufnummern-Plan und zentrale Administration zu gewährleisten.

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Heute drängen immer mehr neue Hersteller auf den Markt, die vor allem softwarebasierte Videokonferenz Lösungen vermarkten. Zu den wichtigsten Unternehmen zählen mit Sicherheit Vidyo, Pexip, BlueJeans und Acano. Zur Nutzung werden vor allem eigene Software Clients bereitgestellt, die vom Computer oder vom Tablet aus problemlos genutzt werden können. Die Story ist einfach und sinnvoll – schnell kann jeder Nutzer im Unternehmen mit bereits vorhandener Hardware (Rechner) oder einem eigenen Geräte (BYOD Tablet oder Smartphone) an HD Videokonferenzen teilnehmen. Damit die „alte Welt“ der herkömmlichen Videokonferenzsysteme auch an den neuen softwarebasierten Videokonferenzen teilnehmen können werden Gateway Funktionen bereitgestellt. Auch die Investitionen in Videokonferenz Infrastruktur werden immer günstiger. Einige Anbieter haben heute schon Videokonferenz Services im Programm. Bei diesen sogenannten Video-as-a-Service Lösungen muss der Kunde keine eigene Infrastruktur mehr beschaffen, sondern kann einfach den Service gegen monatliche Zahlung nutzen.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Stirbt Videokonferenz Hardware aus?

Aus unserer Sicht kann diese Frage nicht einfach und pauschal beantwortet werden. Neben den individuellen Anforderungen der Nutzer muss auch der jeweiligen Einsatzort geprüft werden. Fakt ist, dass Videokonferenz Software interessante und kostengünstige Erweiterungen zu bestehenden Hardware Lösungen bietet und auch den Bereich der Videokonferenz Infrastruktur revolutioniert. Weitere Informationen zu diesem Thema und anderen interessanten Themen aus den Bereichen Telepresence, Videokonferenz und Unfied Communications können Sie sich als kostenlose Whitepaper herunterladen.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem spannenden Thema? Nutzen Sie bereits eine Videokonferenz Software Lösung oder haben Sie sowohl Hardware als auch Software im Einsatz?