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Was ist WebRTC? – Der Überblick

webrtc-logoKein anderes Thema beherrscht momentan die Schlagzeilen in den Magazinen und in den sozialen Medien so wie WebRTC. Aber was ist WebRTC und was bedeutet es für Sie?

Heute möchte ich Ihnen gerne einen Überblick über diesen Trend verschaffen und erklären wo er herkommt. In diesem Artikel möchte ich gerne das Kompaktformat „Der Überblick“ ausprobieren und alle interessanten Themen auf ihren relevanten Kern reduzieren und nicht unnötig auszuschweifen.

Mir ist klar wie wenig Zeit wir alle teilweise haben, deswegen überspringen Sie die Themen, die Sie nicht interessieren ruhig.

Für was steht WebRTC?

WebRTC bedeutet Web Real-Time Communication – wir sprechen also über Kommunikation ohne Verzögerung, auf einem Web-Browser basierend ohne vorher Software zu installieren.

Was ist WebRTC?

WebRTC ist ein offense Framework, um Komponenten für Echtzeitkommunikation auf Webseiten zu platzieren. Es wird vom World Wide Web Consortium (W3C) kontrolliert, das auch nach anderen Webstandards wie HTML, XML, CSS und anderen sieht. WebRTC Komponenten beinhalten Methoden wie VoIP, Sofortnachrichten (einfacher: Chats), Videokonferenzen oder eine Kombination aus diesen. Ich persönlich zähle WebRTC zum Konzept von Unified Communications, wie es aber tatsächlich genutzt wird, kommt auf das jeweilige Unternehmen an.

Woher kommt WebRTC?

Die WebRTC Technologie wurde von Global IP Solutions (auch: GIPS) entwickelt, eine Firma, die 1990 in Schweden gegründet wurde. 2011 wurde GIPS von Google gekauft und auch das W3C begann am WebRTC Standard zu arbeiten. Seitdem haben Google und andere große Player auf dem Web Browser-Markt, wie z. B. Mozilla und Opera, WebRTC sehr unterstützt.

Wie funktioniert WebRTC?

Das Framework basiert auf HTML5 und JavaScript, aber es nutzt kein SIP oder H.323 wie andere Unified Communication Lösungen. Die Signalgebung und der Transfer von Daten funktioniert über RTP mit einer Erweiterung names „Jingle“. Mit dem neu eingeführten JavaScript Session Establishment Protocol (JSEP) können direkte Verbindungen ohne Hardware in der Mitte hergestellt werden. Je nach Nutzung können Audio-, Video- und andere Daten ausgetauscht werden, um WebRTC mit Ihrem Browser möglich zu machen.

Für unsere Firewall-Traversal Spezialisten: WebRTC kann STUN, ICE, TURN, RTP-over-TCP und unterstützt Proxies. Was kann man sich mehr wünschen?

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Wie funktioniert WebRTC? – Zum vergrößern hier klicken

Was bedeutet WebRTC für mich?

Stellen Sie sich die Auswirkungen von 1.000.000.000+ Endpunkten vor. Nicht schlecht! Das ist das mögliche Potential der Anzahl von Endpoints, die miteinander kommunizieren (d. h. VoIP Anrufe oder sogar Videokonferenzen durchführen). Obwohl Microsoft Skype als Desktop Videokonferenz kräftig pusht, stellen sie ebenfalls sicher, dass der Internet Explorer die WebRTC-Herausforderung genauso annehmen kann.

Was jetzt noch fehlt: Können WebRTC und andere Unified Communication Lösungen miteinander arbeiten? Ich glaube, dass die ersten Entwickler, die beide Welten miteinander kompatibel machen, einen signifikanten Vorsprung im Markt erhalten.

Beispiele für WebRTC?

Die Möglichkeiten sind endlos. Insbesondere im BYOD Zeitalter hat jeder sein Smartphone standing bereit und darüber hinaus kann jedes Notebook und jeder Desktop PC im WebRTC teilnehmen. Hier sind einige Beispiele:

  • Kundenservice via Videokonferenz (das Ende der Service-Hotline)
  • Zusammen via Internet an Dokumenten arbeiten (Webzusammenarbeit über Firewalls hinaus)
  • Smart-TVs ermöglichen Videokonferenzen ohne Infrastruktur oder einen Service der im Hintergrund läuft (wo ein Browser ist, ist auch ein Weg!)
  • Kein Interesse an Videokonferenzen? Machen Sie ein Videotagebuch! (Sie brauchen nur einen Cloud Speicher und WebRTC)
  • WebRTC könnte das Aussehen von Social Media Plattformen wie Facebook, LinkedIn und Twitter grundlegend verändern, falls implementiert (warum nicht schnell aus dem chat eine Videokonferenz machen?)
  • Statt Telefonnummern könnten QR-Codes und NFC-Felder in Schaufenstern angebracht sein. Einkäufer haben so die Möglichkeit via Smartphone oder Tablet direkt mit Ihnen in Verbindung zu treten (wir haben Kamera, Mikrofon und Lautsprecher am Handy – warum nicht benutzen?)

Gibt e seine Präsentation über WebRTC?

Sie haben Glück! Google hat kürzlich eine webbasierte Präsentation mit vielen interessanten Folien veröffentlicht. Ich habe weiter unten außerdem ein Video hinzugefügt, damit Sie mehr über WebRTC erfahren können. Lassen Sie mich wissen, was Sie denken!


Web Real-time Communication – Google I/O 2013 – von Justin Uberti

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Microsoft Lync 2013 – Die neuen Funktionen im Überblick

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Microsoft Lync 2013 – Das Hauptfenster

Planen Sie ein Upgrade Ihres Unified Communication IM Clients? Im Anschluss an den „Was ist Microsoft Lync?“ – Artikel von Mark Stubbles würde ich Ihnen gerne einen Überblick über die neuen Funktionen von Lync 2013 verschaffen.

Im Vergleich hatte der Microsoft Office Communicator (auch bekannt als OCS) eher das Aussehen von Windows XP, während Lync 2010 eher an Windows 7 erinnert. Lync 2013 hat nun endlich den Anschluss geschafft und sieht und „fühlt“ sich an wie Windows 8 und Office 365. Natürlich hat der Lync 2013 mehr zu bieten als nur gutes Aussehen. Hierunter habe ich ein paar der neuesten Funktionen aufgelistet, die mir selbst am interessantesten scheinen:

Die neuen Funktionen von Lync 2013

Visuelle Funktionen:

Das Hauptfenster ist optimiert worden und bietet besseren Zugang als auch intuitive Bedienung der Anwendung. Die neue Gesprächsfunktion hat nicht mehr mehrere Chatfenster zur gleichen Zeit offen – so hat man alle an einem Platz und kann sie leicht durchsehen. Ähnlich wie bei den Registerfenstern bei Google Chrome kann man nun einzelne Gespräche auswählen und sie in einem separaten Fenster anzeigen lassen und danach natürlich wieder zurückschieben.

Wenn Sie sich Bilder und Schriftarten größer anzeigen lassen wollen, können Sie die Einstellungen leicht ändern. Das ist nicht nur nützlich für Nutzer mit einer Sehbehinderung, sondern auch wenn Sie ein Display haben, das an einer Wand installiert ist.

Einfachere Nutzung:

Der Lync 2013 Client und das Online Meeting add-in sind jetzt im Setup Programm von Office 2013 enthalten, was die Nutzung von Seiten der Software wesentlich vereinfacht, speziell für große Unternehmen mit tausenden von Arbeitsplätzen.

Allerdings bringt das auch eine Änderung der Funktionen für Gruppen mit sich. Anstelle der Arbeit mit communicator.adm Dokumenten zur Bestimmung von Funktionen, werden ADMX und ADML Administrator Vorlagen bereitgestellt. Für mehr Informationen schlage ich vor, den Microsoft Artikel zu “Group Policy Settings for Lync 2013“ zu lesen.

BYOD Erweiterungen:

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Microsoft Lync 2013 – Auf dem Smartphone

Während es mit der Lync 2010 App für das Smartphone nur möglich war, zugeschaltet zu werden und Sofortnachrichten zu schreiben, ist es mit der Lync 2013 App auch möglich Sprachanrufe und Videokonferenzen zu initiieren, sowohl über Wifi als auch über Datenverbindungen. Auch wenn viele Festnetzanschlüsse in Büros mit Lync verbunden werden können, kann die Nutzung von Lync auf dem Smartphone dauerhaft deren Nutzung ersetzen und Kosten sparen. Für detaillierte Informationen zu diesem Thema empfehle ich die „Mobile Client Comparison Tables“-Seite von Microsoft.

Nutzer, die von firmen-externen Arbeitsplätzen arbeiten, können sich ebenfalls über gute Neuigkeiten freuen. Die Lync 2013 App für webbasierte Konferenzen unterstützt nun Sprach-und HD Videokonferenz Geräte. Teilnehmer eines Meetings können ihre Bildschirme zur Zusammenarbeit teilen und die Rolle des Moderators neu verteilen – sie kriegen das komplette Lync 2013 Meeting Paket ohne den Software Client auf ihrem Gerät installiert zu haben.

Praktische Anwendungen:

Lync 2013 kommt in virtuellen Umgebungen besser zurecht. Die virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) unterstützt Audio und Videogeräte, wie ein Headset oder eine Webcam, dabei, sich mit dem Client zu verbinden, obwohl Sie ein virtuelles Gerät wie einen Thin Client oder einen für einen anderen Zweck konzipierten Arbeitsplatz nutzen. Mehr Details zur Nutzung des Lync VDI Clients gibt es im Microsoft TechNet Artikel.

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Microsoft Lync 2013 – Integration von Chaträumen

Eine andere interessante Funktion ist die Chatroom Integration (auch bekannt als bestehen bleibende Chatrooms oder Topic Feeds). Bereits die älteren Versionen ermöglichten das Gründen einer Gruppe für mehrere Nutzer, z.B. um eine Präsentation zu halten. Beim neuen Lync ist es nun möglich, diese Gruppen permanent aufzusetzen und andere Teilnehmer hinzuzufügen, die Zugriff auf den gesamten Inhalt haben. Das mag nicht für alle Organisationen gelten, aber diese Funktion könnte den Nutzen von statischen E-Mailverteilern schmälern und einen neuen dynamischen Weg zum Datenaustausch aufzeigen. Wenn Sie es nicht für alle Nutzer zugänglich machen wollen, gibt es eine Option, um den Zugriff zu personalisieren.

Eine neue Funktion ist außerdem der Status „presenting“, der ankommende Kommunikation blockt, außer der Sender ist Mitglied einer genehmigten Gruppe. Falls Sie zwei Bildschirme nutzen und einer davon der „presenting“ Bildschirm ist, wird das nicht automatisch für Sie getan.

Vielleicht haben Sie mit vorangegangenen Versionen des Clients die Erfahrung gemacht, dass Sie ein bestimmtes Gespräch zur Referenz gerne behalten würden, aber das Gerät neu starten müssen. Was passiert? Das Gespräch ist weg. Bei der neuen Version von Lync 2013 kommt das Gespräch nach dem Neustart zusammen mit den Inhalten zurück. Das war für mich in solchen Momenten eine große Zeitersparnis.

Verbesserungen bereits bestehender Funktionen:

  • Update von Outlook Kalender und Meeting Funktionen
  • Native Video Conferencing verbessert
  • Web App and Mobile App unterstützen jetzt Voice und Videokonferenzen
  • Anzeige von Kontaktinformationen wurde verbessert
  • Funktionen zur Teilnahme an Meetings wurden sehr verbessert, um die Zusammenarbeit zu optimieren

Haben Sie Lync 2013 schon ausprobiert? Vermissen Sie eine neue Funktion? Ich würde mich über Ihre Meinung sehr freuen! Lassen Sie im Kommentarfeld von sich hören!

Innovative Technologien für Investor Relations

Der Einsatz von innovativen Technologien für Investor Relations Verantwortliche wird zunehmend wichtiger. Die globale Finanzkrise hat zu einer großen Unsicherheit auf den weltweiten Finanzmärkten geführt. Die Reaktionen der Finanzakteure auf Meldungen aus den Investor Relations Abteilungen der börsennotierten Unternehmen führen teilweise zu heftigen Kursschwankungen.

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Jan Johansson (President & CEO von SCA) während einer Jahreshauptversammlung (Photo: SCA)

Aus diesen Gründen ist es eine wichtige Aufgabe für das Management der Unternehmen und die Investor Relations Abteilungen verlorenes Vertrauen wiederherzustellen und zielgerichtet mit den Aktionären, Analysten und anderen Finanzmarkt-Teilnehmern zu kommunizieren. Für diese Kommunikation setzen Unternehmen immer mehr auf innovative Technologien für Investor Relations. Diese innovativen Technologien werden auch als Unified Communications Technologien bezeichnet und unterstützen den Bereich Investor Relations maßgeblich bei der effizienten Kommunikation mit oftmals zahlreichen Aktionären. Nicht selten sind die Aktionäre rund um die Welt verteilt in verschiedenen Zeitzonen.

Zu den wichtigsten innovativen Technologien für Investor Relations (Unified Communications) zählen:

Videokonferenz Services

Videokonferenz Services ermöglichen den Unternehmen schnell und einfach mit Aktionären oder auch Analysten in Kontakt zu treten. Dabei sind die Kosten für moderne Videokonferenz Services in den letzten Jahren sehr attraktiv geworden. Neben der reinen Video Übertragung ermöglichen die Videokonferenz Services auch das Einbinden von anderen Inhalten direkt in die Videokonferenz. So können z. B. Microsoft PowerPoint Präsentationen oder Business Pläne in Form von Microsoft Excel-Tabellen mit internationalen Teilnehmern besprochen werden. Die Videokonferenz Services helfen dabei nicht nur eine persönliche und hochwertige Kommunikation mit den Gesprächsteilnehmern zu pflegen, sondern sparen auch schnell große Mengen an Geld und erhöhen die Produktivität. Mussten in der Vergangenheit die Investor Relations Mitarbeiter für nur einen Termin mit dem Flugzeug reisen, können heute an nur einem Tag per Videokonferenz eine Vielzahl an Terminen wahrgenommen werden.

Live Video Streaming über IP

Eine weitere Form der Kommunikation ist die Übertragung von wichtigen Veranstaltungen per Live Video Stream. So können Hauptversammlungen oder Analysten Meetings in HD Qualität an zehntausende Nutzer weltweit übertragen werden. Dabei kann der Video-Stream mit dem Laptop, PC, Tablet oder Smartphone empfangen werden oder auf Digital Signage Displays und in Meeting-Räumen gezeigt werden. Die Möglichkeiten für IP Video Streaming werden auch als Service angeboten, dabei wird das Video Streaming von Fachfirmen nur für eine spezielle Veranstaltung bereit gestellt.  Alternativ können Unternehmen auch eine eigene IP Videostreaming Lösung aufbauen. Das ermöglicht einen flexiblen Einsatz und kann bei häufiger Nutzung auch finanziell eine attraktive Lösung sein.

Video-on-Demand Plattformen

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Analyst folgt gespannt der Jahreshauptversammlung (Photo: QSC AG)

Der Einsatz von Video-on-Demand Plattformen dient zur Archivierung und Wiedergabe von aufgezeichneten Videos, Videostreams oder Videokonferenz. So können interessierte Shareholder, die z. B. auf Grund von Zeitverschiebungen keine Möglichkeit hatten an der Videokonferenz teilzunehmen oder den Videostream zu empfangen einfach im Nachhinein auf die aufgezeichneten Videos zugreifen. Diese Form der Technologie wird auch als Corporate YouTube bezeichnet. Auch im Falle von Video-on-Demand Plattformen können Unternehmen zwischen gehosteten Services oder einer eigenen Lösung im Netzwerk des Unternehmens entscheiden.

Zusammenfassung

Es kann festgestellt werden, dass innovative Technologien für Investor Relations Abteilungen einen enormen Mehrwert darstellen können. Auch ein Business Case kann relativ einfach abgeleitet werden, da neben der qualitativen Verbesserung der Kommunikation auch Kosten, z. B. für Flüge, Bahnfahrten oder Hotels gespart werden. Zudem kann der Einsatz von Unified Communications Technologien zu einer höheren Produktivität in den Abteilungen führen.

Einsatz eines globalen Videokonferenz Buchungstools

Erfahren Sie mehr zum Einsatz globaler Videokonferenz Buchungstools.

Der Einsatz von Videokonferenzen stellt internationale Unternehmen zunehmend vor die Herausforderung auch bestehende Buchungsprozesse und Buchungstools den neuen Anforderungen anzupassen und globale Videokonferenz Buchungstools einzuführen.

War die Buchung von Meetingräumen und der Einsatz von Buchungstools in der Vergangenheit noch zumeist lokal auf einzelne Gebäude oder maximal Regionen beschränkt, stellt die internationale Kommunikation mittels Videokonferenzen die Unternehmen vor große Aufgaben. Es kommt zu doppelter Buchung von Meetingräumen. Missverständnissen, welcher Meetingraum auf der Gegenseite angewählt werden muss und auch zu Problemen, wenn Meetings oder Videokonferenzen über den eigentlich vorgesehenen Zeitpunkt hinaus dauern.

Abhilfe kann der Einsatz eines globalen Videokonferenz Buchungstools schaffen. Allerdings ist es mit der einfachen Implementierung einer schönen Buchungssoftware nicht getan. Vielmehr müssen globale Buchungsprozesse als klare Regeln aufgesetzt werden und eine einheitliche Benennung der Meetingräume muss geschaffen werden (Naming Convention). Vielen sind Raumnamen, wie z. B. Raum Mailand, Raum Berlin oder Raum London ein Begriff. Leider gibt es viele Unternehmen bei denen diese Art der Benennung teilweise global doppelt und dreifach auftritt und keinerlei Nutzen bei der Einführung eines globalen Videokonferenz Buchungstools hat.

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Photo: Horia Varlan

Ideal ist eine Integration des globalen Videokonferenz Buchungstools in bestehende Kalender und Emailsysteme der Unternehmen (z. B. Outlook), so dass Buchungsvorgänge weitgehend automatisiert werden können. Wenn dann auch noch eine Schnittstelle zur Videokonferenz Infrastruktur geschaffen wird und automatisch die Multipoint-Videokonferenz auf der MCU gebucht wird kann ein hoher Nutzen für die internen Abläufe des Unternehmens erreicht werden.

Aktuell sind am Markt nur sehr wenige wirklich brauchbare Videokonferenz Buchungstools mit weitgehender Automatisierung erhältlich und in der Regel wird aufwändige Programmierarbeit für Softwareschnittstellen zu bestehenden Systemen benötigt, z. B. Kalender / Email, Gebäudeleitsysteme / Raumschilder (Digital Signage) oder Videokonferenz Infrastruktur (MCU).

Eine weitere Herausforderung ist es einen “Sponsor” für die Kosten des Buchungstools zu finden. Der Roll-out für ein globales Videokonferenz Buchungstool ist mit einer längeren Projektlaufzeit und entsprechenden Budgets verbunden. Am einfachsten ist eine Umlage auf alle Mitarbeiter und somit potentiellen Nutzer im Unternehmen, um das benötigte Budget zu schaffen.

Für Unternehmen, die einen Einsatz eines Videokonferenz Buchungstools planen, empfiehlt es sich in jedem Falle einen bereits erfahrenen Betreiber globaler Videokonferenz Services zu konsultieren und externe Unterstützung beim Design und Roll-out hinzu zu ziehen.

Telekom beendet VideoMeet Service für Videokonferenzen

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Quelle: Wikipedia

Der Cloud-Videokonferenz Service der Deutschen Telekom wird Ende 2013 eingestellt. Die Entscheidung wurde nun im Fachmagazin “Telecom Handel” in einem Beitrag von Waltraud Ritzer veröffentlicht.

Was ist VideoMeet?

Die VideoMeet Lösung basiert auf Technologie von Blue Jeans Network und wurde dazu benutzt Videokonferenzen zwischen jeglichen Endpunkten und Geräten zu verbinden (einschließlich sowohl Software als auch Hardware Videokonferenzendpunkte). VideoMeet wurde zuerst im Juni 2011 vorgestellt und hat seit dem starke Marketingkampagnen erleben dürfen. Zusätzlich zu den Funktionen einer virtuellen MCU und der Interoperabilität zwischen Produkten verschiedener Hersteller waren Blue Jeans die ersten, die es ermöglicht haben native Skype Verbindungen zu professionellen Videokonferenzsystemen aufzubauen. Dieser Feature ist im Markt noch  heute sehr rar gesät. 2012 gab es Ankündigungen weiterer Features wie zum Beispiel die Integration in Microsoft Lync oder das Teilnehmen von Videokonferenzen direkt über den Browser mittels WebRTC.

Wie geht es weiter?

Ab Januar 2014 haben Kunden die Möglichkeit in ein neues Modell zu migrieren, welches leider noch nicht bekannt ist, oder direkt zu Blue Jeans zu wechseln. Sprecherin Marion Kessing bestätigt das abgesehen von VideoMeet andere Videokonferenz-Services der Deutschen Telekom, wie Immersive Telepresence, weiter verstärkt werden.

Doch die Entscheidung trifft nicht nur die Kunden sondern auch die Verkaufspartner der Telekom. Diese müssen nun nach einer alternativen Cloud-Videokonfernzlösung Ausschau halten um noch vor Januar ihren Kunden eine neue Möglichkeit zu bieten Videokonferenzen zu halten. Wenn man die Nachfrage für Videokonferenzen betrachtet ist eine Abschaffung des Angebots unwahrscheinlich.

Alternativen für cloud-basierte Videokonferenzen?

Kunden und Partner der Telekom zugleich sind nun sehr an Alternativen zum abgekündigten VideoMeet Service interessiert. Falls dies bei Ihnen nun auch der Fall ist empfehle ich unsere erst kürzlichst veröffentlichten Vergleich von Cloud-Videokonferenzlösungen. Sind Sie betroffen von diesen Ereignissen oder wollen sich an der Diskussion beteiligen? Wie immer freuen wir uns natürlich über Erfahrungsberichte und Ihre Meinung unten im Kommentarbereich.

Mobile Videokonferenzen mit dem iPad

Mobile Videokonferenzen gewinnen im Umfeld moderner Business Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Noch vor wenigen Jahren waren für professionelle Videokonferenzen zwingend Videokonferenzräume mit festinstallierten Videokonferenz Systemen nötig. Heute sind Videokonferenzen mit verschiedenen Geräten möglich und somit gewinnt der Anwender eine neue Flexibilität beim Einsatz der mobilen Videokonferenzen als Medium für Business Kommunikation.

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Videokonferenzen mittels iPad und Microsoft Skype

Innovative Videokonferenz Services verbinden herkömmliche Videokonferenzräume auf H.323 oder SIP Basis mit einer Vielzahl weiterer Geräte, z.B. Desktop PCs (Desktop Videokonferenzen) aber auch Tablets und Smartphones, z.B. Apple iPad oder iPhone (Mobile Videokonferenzen).

Für die Teilnahme an einer professionellen Videokonferenz ist heute nur noch ein iPad mit ordentlichem W-Lan und der richtigen Videokonferenz Software in Form einer App aus dem Apple AppStore nötig.

Schon heute sind eine Vielzahl von Apps im Appstore erhältlich, zumeist kostenlos zum Download. Dabei unterscheiden sich die Apps nach professionellen Videokonferenzlösungen und mobilen Videokonferenz Apps, die eher für den Konsumenten gedacht sind.

Facetime

Facetime ist die von Apple bereitgestellte App. Facetime ermöglicht eine einfache Verbindung zu anderen Nutzern mit dem Apple iPad oder iPhone aufzubauen. Die Nutzung von Facetime ist kostenlos und die Bedienung einfach. Mit Facetime lassen sich keine professionellen Videokonferenzen schalten, mobile Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern sind nicht möglich. Informationen zur Verschlüsselung und Datenschutz liegen nicht vor. Facetime sollte nur im privaten Umfeld genutzt werden.

Skype

Die App von Skype ist ebenfalls ein eher auf den normalen Konsumenten ausgerichtetes Produkt. Auch die Nutzung von Skype ist völlig kostenlos. Die Grundlage bildet allerdings ein personalisierter Skype-Account, der vorab eingerichtet werden muss. Neben der Video Chat Funktion können mit Skype auch Telefonate oder normale Chats geführt werden. Auch im Falle von Skype ist die Frage von Verschlüsselung oder Datenschutz nicht ausreichend geklärt. Herkömmliche Videokonferenzsysteme lassen sich nur über Umwege zuschalten, das ist mit Kosten verbunden. Für den Hobby-Nutzer ist Skype eine sehr gute Lösung, für Unternehmen allerdings eher weniger geeignet.

Aber es stehen auch Videokonferenz Apps von professionellen Herstellern im AppStore zur Verfügung. Zu den wichtigsten zählen:

VidyoMobile von Vidyo

VidyoMobile von Vidyo ist eine professionelle mobile Videokonferenz App, die sehr intuitiv ist und eine Vielzahl verschiedener Features birgt, z.B. können die Größen der Fenster während der mobilen Videokonferenz beliebig angeordnet werden. VidyoMobile ermöglicht mobile Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern und auch professionelle H.323 oder SIP Videokonferenzräume lassen sich problemlos in Videokonferenzen integrieren. VidyoMobile steht zum kostenlosen Download im Apple AppStore zur Verfügung, allerdings wird für die Nutzung ein spezieller Zugang über einen Videokonferenz Service benötigt. Kostenlose Testzugänge gibt es für 30 Tage, danach liegen die monatlichen Kosten bei überschaubaren ca. EUR 30 – EUR 40.

RealPresence von Polycom

Die RealPresence App von Polycom ist genau wie VidyoMobile kostenlos im AppStore erhältlich. Allerdings ist für die optimale Nutzung der Polycom Lösung eine eigene Polycom Videokonferenz Infrastruktur nötig. Daher ist die Lösung für viele kleinere Unternehmen nicht erschwinglich, da die Investition in Videokonferenz Infrastruktur zumeist den Nutzen der Videokonferenzen übersteigt. Für Unternehmen, die bereits Polycom Videokonferenz Infrastruktur einsetzen, ist die RealPresence Lösung eine ideale Ergänzung für mobile Videokonferenzen mit dem iPad.

Jabber von Cisco

Auch die mobile Videokonferenz Lösung von Cisco, der Jabber Client ist eine hochprofessionelle Videokonferenz App. Ähnlich wie die Lösung von Polycom wird eine Cisco Videokonferenz Infrastruktur im Hintergrund benötigt, um den Cisco Jabber Client ideal einsetzen zu können. Auch die Lösung von Cisco entspricht im Hinblick auf Funktion und Qualität eindeutig einer professionellen Videokonferenz Anforderung.

Die Anwendungsgebiete für mobile Videokonferenzen sind sehr vielfältig. Mobile Videokonferenzen eignen sich besonders für Mitarbeiter, die viel unterwegs sind und trotzdem nicht auf die Vorteile moderner Videokonferenzen verzichten möchten. Aber das iPad kann auch simple als “Second Screen” auf dem Schreibtisch dienen, um bequem an Videokonferenzen teilzunehmen.

Bereits heute sind mobile Videokonferenzen vor allem in den Bereichen Beratung, z.B. für Versicherungsberater, in der Produktion, z.B. im Werkshallen oder im Gesundheitsbereich in Form von Telemedizin im Einsatz.

Mit der zunehmenden Verbesserung der Mobilfunknetze, z.B. LTE und der Verbreitung verfügbarer W-Lan Anschlüsse in Hotel, an öffentlichen Plätze, Zügen, Flughafen usw wird es immer einfacher flexibel unterwegs an mobilen Videokonferenzen teilzunehmen.

Zusammenfassend kann erwähnt werden, dass der Einsatz mobiler Videokonferenzen neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet. Ein besonderer Vorteil liegt in der Tatsache, dass iPads in vielen Unternehmen bereits heute zur normalen technischen Ausstattung der Mitarbeiter gehören oder eine Nutzung privater Geräte in Form von BYOD (Bring-your-own-device) möglich ist. So können ohne große Hardware Investitionen eine Vielzahl an Mitarbeitern mit mobilen Videokonferenzen ausgestattet werden. Für Unternehmen eine enorme Ersparnis verglichen mit den Kosten für die Ausstattung eines kompletten Videokonferenzraumes.

Vorteile von IP Video Streaming für den Bildungssektor

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Photoquelle: Racum (Flickr.com)

Moderne IP Video Streaming Technologie stellt neue Möglichkeiten für den Bildungssektor dar. Sowohl öffentliche Bildungsreinrichtungen wie z. B. Universitäten, Fachhochschulen oder Schulen als auch die Learning & Development Personalabteilungen von Unternehmen stehen heute vor der großen Herausforderungen Bildungsinhalte in einer ansprechenden Form einer breiten Masse an Personen zugänglich zu machen. Am besten Rund um die Uhr und zu jeder Zeit individuell abrufbar.

Durch den Ausbau der IP Netzwerke und immer schnellerer Netzwerkverbindungen bieten sich innovative und moderne Möglichkeiten für den Bildungssektor die Inhalte als Videos Live zu verteilen oder als Video-on-Demand Lösungen bereit zu stellen. Mittels der Videokommunikation wird insbesondere die jüngere Zielgruppe (Generation Y) mit einem Medium angesprochen, das schon längst in Form von YouTube oder anderen Video-on-Demand Plattformen Einzug in den Alltag der Menschen gehalten hat.

Das Video Streaming über IP, auch als Enterprise IP Video Streaming bekannt, bietet eine interessante Lösung mit diversen Vorteilen.

Vorteile

  • Videos können in HD-Qualität an eine breite Empfängergruppe verteilt werden
  • Der Abruf bzw. Empfang von Videos kann mit verschiedensten Endgeräten erfolgen, z. B. Computer, Info-Displays, Smartphone oder Tablets
  • Videos können sowohl Live übertragen werden als auch in Form von Video-on-Demand für den späteren Abruf zugänglich gemacht werden
  • Zusätzliche Inhalte wie z. B. Powerpoint Präsentationen können in die Videos integriert werden
  • Videos können in bestehende Kommunikationsplattformen (z. B. Intranet, Webseite oder SharePoint) eingebettet werden
  • Die Zielgruppen und Berechtigungen können sehr genau definiert werden, um Missbrauch zu vermeiden
  • Statistiken zu den Abrufen der Videos lassen sich problemlos generieren und auswerten

Die Nutzungsmöglichkeiten des Video Streaming sind sehr vielschichtig. Video Streaming kann für die Ankündigungen wichtiger Informationen, Übertragung und Aufzeichnung von Trainings oder eLearning genutzt werden. Außerdem können ganze Vorlesungen oder Vorträge übertragen und zum späteren Abruf via Video-on-Demand gespeichert werden.

Mittels IP Video Streaming können Bildungseinrichtungen und Unternehmen zu einer deutlichen Verbesserung der Lerninhalte und globalen Verfügbarkeit der Trainings-Informationen beitragen und dabei noch Kosten für Reisen einsparen.

Für Interessent, die sich noch nicht mit IP Video Streaming beschäftigt haben hier ein kleiner Überblick zu den wichtigsten Begriffen:

IP Video Streaming

IP Video Streaming bedeutet die Verteilung von Video Inhalten über ein IP Netzwerk

Broadcasting oder Live Video Streaming

Broadcasting oder auch Live Video Streaming beschreibt die Live Übertragung von Video Inhalten über ein IP Netzwerk, bzw. das öffentliche Internet

Video-on-Demand

Video-on-Demand bedeutet, dass Videos für Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt zugänglich gemacht werden. Für Video-on-Demand wird ein Vide-on-Demand Portal benötigt, um die Videos zu archivieren.

Da es sich beim Thema IP Video Streaming und Video-on-Demand nach wie vor um eine Nischentechnologie handelt gibt es aktuell relativ wenig erfahrene Hersteller und noch weniger Service Provider, die sich im Bereich IP Video Streaming auskennen.

Zu den wichtigsten Herstellern gehören VBrick und VITEC (ehemals Optibase) sowie die großen Anbieter Cisco und Microsoft.

Ein führender Service Provider mit internationaler Reichweite im Bereich IP Video Streaming ist die GMS Global Media Services.

Skype Teilnehmer in professionellen Videokonferenzen zulassen?

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Skype im Business? Fein oder nein?

Die Frage, ob man Skype Teilnehmer in professionellen Videokonferenzen zulassen sollte stellen sich aktuell die IT-Verantwortlichen in Unternehmen aller Größenordnungen. Getrieben wird diese Frage von der steigenden Akzeptanz gegenüber Videokonferenzen und der Nachfrage aus verschiedenen Abteilungen der Unternehmen.

Dabei lässt sich keine einfache oder allumfassende Antwort darauf geben.

Zum einen wurde Skype doch in 2011 vom Softwaregiganten Microsoft gekauft – noch dazu zu einem horrenden Preis. Da kann doch Skype nicht allzu schlimm sein und eine Sicherheitslücke in die IT Security der Konzerne reißen.  Auch die Deutsche Telekom bietet über den Videokonferenz Service VideoMeet eine Möglichkeit Skype Teilnehmer in Videokonferenzen einzubinden basierend auf Technologie von Blue Jeans Network. Fazit der meisten Nutzer also: die großen IT und Telekommunikation Konzerne vertrauen Skype dann können wir das doch auch!?

Aber in der Realität sieht die Antwort nicht so einfach aus. Nutzer  von Skype sollten sich der potenziellen Risiken bewusst sein. Zu den wichtigsten Risiken gehören die unsichere Verwaltung und Speicherung von persönlichen Daten der Nutzer, Probleme mit professionellen Firewall-Policies von Unternehmen sowie die unsichere Handhabung von Skype Accounts, z. B. dem unerwünschten Zurücksetzen von Passwörtern durch Dritte. Schon eine schnelle Suchanfrage bei Google zeigt zahlreiche Pressemeldungen zu diversen Skype-Vorfällen.

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Generell gilt, dass Unternehmen mit durchschnittlichem Sicherheitsbedürfnis von einem Einsatz von Skype absehen sollten. Auch kleine Unternehmen sollten mit dem Einsatz von Skype sehr vorsichtig sein. Selbst wenn die Nutzung aus Sicht des Unternehmens problemlos ist, so kann doch die Außenwirkung gegenüber Kunden und Partnern eine ungewollt negative sein.

Der interessante Aspekt bei diesem Thema ist, dass oftmals der IT Verantwortliche sich gegen die Skype Nutzung ausspricht aber der großen Nachfrage der Nutzer nachgeben muss bzw. einfach nicht in die Entscheidung eingebunden wird. Hier sollte eine ernsthafte Ursachenforschung betrieben werden, denn auch den Nutzern sollte man nicht per se unterstellen, dass sie die Sicherheitsnetze des eigenen Unternehmens mit dem Einsatz von Skype umgehen oder aushebeln möchten. Der einzige Grund liegt meist am Mangel an sinnvollen Alternativen. In vielen Unternehmen gibt es gar keine professionelle Videokonferenz Service Lösung oder die bestehende Desktop Videokonferenz Lösung erlaubt es nicht mit Geschäftspartnern und Kunden außerhalb des eigenen Netzes zu konferieren.

Flexibel denken und passenden Videokonferenz-Lösung suchen

An diesem Punkt sollten Unternehmen ansetzen und flexible Videokonferenz Services implementieren, die auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Bereits heute gibt es diverse Software Videokonferenz Lösungen, die den gängigen Sicherheitsstandards großer Unternehmen entsprechen. Zumeist ist die Nutzung nur mit sehr geringen Kosten verbunden und die Videokonferenz Lösungen können einfach und skalierbar ausgerollt werden.

Wer einen größeren Schwerpunkt auf Unified Communication und Kollaboration mit Chat, Presence und Voice setzt, sollte sich das Produkt Lync aus dem Hause Microsoft ansehen. Bei einem Schwerpunkt auf professionelle Videokonferenzen gibt es entsprechende Plug-ins für Lync, die HD Videokonferenzen ermöglichen.

Gute Zusammenarbeit durch Knowledge Management

Die Kehrseite der Medaille von Unternehmenswachstum und wie man mit Knowledge Management dagegen ankämpfen kann

Um eine effiziente Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist nicht nur die Verwendung von angemessenen Zusammenarbeitsmethoden ein wichtiges Kriterium. Um eine gute Ausgangsbasis zu schaffen ist es zunächst wichtig miteinander zu kommunizieren, zu wissen was der Arbeitsbereich seiner Kollegen ist und was man von den anderen erwarten kann.

In schnell wachsenden Unternehmen ist es wahrscheinlich, dass Kollegen die früher eng zusammengearbeitet haben sich immer weiter distanzieren. Dabei geht es vielleicht nicht einmal um eine physische Distanz, vielmehr spezialisieren sich Mitarbeiter immer mehr auf ihr persönliches Fachgebiet und neigen aufgrund dessen dazu ständig in verschieden Gruppen zu arbeiten, in denen sie ihr Spezialwissen einbringen können.

Markus Mattern, Global Media Services, GMS, GmbH, Eschborn, D13, Workshop, Logo, Presentation, Training, Knowledge Management, Teacher, Presenter, Projection, Projector, Screen, PowerPoint, Microsoft, Huge, Big, bright, white, background, black, furniture, office, design, modern, meeting, room, meeting room, video conference, telepresence, events, management, event management, video conference bridging, bridge, operator, Cisco, MCU, VCS, Expressway, Dialplan, dial, plan, E.164, Alias, technical, information, operational details, managed services, VaaS, videoconferencing, broadcast, cueing, bridging, senior, vip, enterprise

Dies ist ein ganz normaler Nebeneffekt unternehmerischen Wachstums, leider gibt es wenig Möglichkeiten um einen negativen Einfluss auf die Servicequalität zu verhindern. Um diesem Prozess entgegenzuwirken ist es wichtig, die Bedeutung von Knowledge Management im Unternehmen zu verbessern. Bei der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder der Zusammenarbeit im eigenen Unternehmen ist es wichtig individuelles oder implizites Wissen in Common Sense zu verwandeln, also es jedermann zugänglich zu machen.

Da GMS (Global Media Services) ebenfalls nicht von derartigen Effekten durch Wachstum gefeilt ist, haben wir eine Möglichkeit gefunden um Wissen zu teilen und einen Einblick in die Arbeit der jeweiligen Teams zu bieten. Deshalb hat Markus Mattern, in seiner Position als einer unserer Senior VIP Video Conference Bridge Operator, viel Aufwand in die Vorbereitung einer Präsentation über technische und betriebliche Einzelheiten seiner Arbeit und der Arbeit seines Teams investiert.

Ursprünglich war ein einzelner Workshop-Termin für interessierte Mitarbeiter geplant, um mehr über die Arbeit anderer Teams zu lernen. Da jedoch so viele Anfragen bei uns eingetroffen sind, haben wir uns dazu entschlossen mehrere Workshops zu halten und sogar Wochenenden zu nutzen.

Der Workshop

Der Inhalt der Präsentation ist in einer sehr ansprechenden und visuellen Art und Weise gestaltet worden, sodass jeder im Publikum, egal was sein beruflicher Hintergrund ist. Sowohl die betrieblichen Abläufe, die Tätigkeiten des Videokonferenz Bridging Services, als auch die technische Einführung in den Aufbau der Videokonferenzen wurden eingehend behandelt.

In diesem Workshop haben wir als Beispiel Cisco TelePresence Geräte verwendet und die Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen einer Multipoint Control Unit (MCU) erklärt. Wir haben diese Vorgehensweise gewählt, da wir der Überzeugung sind, dass es sogar innerhalb des gleichen Unternehmens wichtig ist klare Vorstellungen davon zu haben was umgesetzt werden kann und was die Grenzen der Möglichkeiten überschreitet.

Markus erklärte wozu Video Communication Server (VCS) nützlich sind und wie sie verwendet werden können um Firmen-Firewalls in einer rechtlich einwandfreien Weise zu überbrücken (Traversal). Dies ist insbesondere für Unternehmen mit strikten Netzwerkrichtlinien, oder für den Übergang vom Intranet zum Internet wichtig. Es zeigt aber auch, dass, falls die Firewallüberbrückung gut geplant, konfiguriert und gemanagt ist, man viele ISDN Kosten sparen kann.

Nach dem Abschluss unserer Sitzungen haben wir von allen Teilnehmern sehr gutes Feedback bekommen und freuen uns schon auf den nächsten Workshop, in dem vielleicht dann eine andere Abteilung ihre Arbeit vorstellt.

Vielen Dank an Markus!

Wir haben getestet: VidyoDesktop von Vidyo

VidyoDesktop Einführung

Das Thema Desktop Videokonferenz ist ein wichtiger Baustein in der Unified Communications Strategie vieler Unternehmen. Die Testlizenz des VidyoDesktop haben wir von Vidyo Anbieter Videoconference24.com zur Verfügung gestellt bekommen. Videoconference24 bietet eine Videokonferenz Cloud basierend auf der Technologie von Vidyo.

Einfacher Login

Zugang zum VidyoDesktop erhält der Nutzer über einen einfachen Login. Abgefragt werden Benutzername und Kennwort. Sobald die Informationen in der Login-Maske eingegeben sind, bekommt man die Benutzeroberfläche des VidyoDesktop zu sehen.

LoginScreen

Anklicken zum Vergrößern

Übersichtliche Oberfläche

Die Startseite des VidyoDesktop stellt sich als einfache Bedienungsoberfläche dar, die im wesentlichen aus einer schlanken Menüführung, einer Suchmaske sowie den Kontakten (Telefonbuch) des Vidyo Nutzers bestehen.

Die verschiedenen Möglichkeiten zur Änderung und Konfiguration der Einstellungen sind einfach und selbsterklärend gestaltet. Auf die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten wollen wir hier nicht weiter eingehen, sondern uns auf die Durchführung von Videokonferenzen mit dem VidyoDesktop konzentrieren.

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Durchführen einer Videokonferenz mit mehreren Teilnehmern

Das starten einer Videokonferenz im VidyoDesktop kann im Wesentlichen über zwei Wege erfolgen:

  1. Über eine direkte Anwahl eines Systems oder Kontakts aus dem Telefonbuch (als Punkt zu Punkt Verbindung)
  2. Als Videokonferenz im eigenen virtuellen Videokonferenzraum des VidyoDesktop (entweder als Mehrpunkt / Multipoint Videokonferenz oder als Videokonferenz mit nur einem Teilnehmer)

Die Einladungsfunktion per Email bietet die Möglichkeit auch Teilnehmer außerhalb des eigenen Netzwerks schnell und unkompliziert in eine Videokonferenz einzubinden. Der eingeladene Teilnehmer benötigt lediglich einen Internet Anschluss, eine Webcam und einen handelsüblichen Computer.

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Der Aufbau einer Videokonferenz funktioniert einfach und problemlos. Wir haben eine Videokonferenz mit mehreren Teilnehmern durchgeführt. Neben unserem VidyoDesktop war ein Teilnehmer mit einem weiteren VidyoDesktop über einen PC eingewählt, ein Teilnehmer war über den Mobile-Client von Vidyo mit der Vidyo App über ein iPad 2 eingewählt und ein weiterer Teilnehmer mit einem Videokonferenzsystem von Cisco (Cisco C20 Codec) über H323.

Hier ist positiv zu erwähnen, dass auch der Teilnehmer mit dem Cisco C20 über H323 in einer sehr guten Qualität an der Videokonferenz teilnehmen konnte und die Anwahl mit Hilfe eines einfachen Pre-fix wunderbar funktionierte.

Desktop Sharing für umfassende Zusammenarbeit

Während der laufenden Videokonferenz sind alle wichtigen Optionen direkt im VidyoDesktop erreichbar. Das Teilen von sämtlichen Inhalten des PC oder Mac funktioniert über die Desktop-Sharing-Funktion. So lassen sich nicht nur Dokumente, Präsentationen oder Tabellen teilen, sondern auch alle anderen aktiven Fenster des PC oder Mac.

Die weiteren Optionen dienen im wesentlichen der Steuerung der Videokonferenz. So lassen sich Stummschaltungen, Kontrolle der Videokonferenzkamera und Videokonferenz Layouts sowie die Aufzeichnung der laufenden Videokonferenz realisieren.

Zusammenfassung

Zusammenfassend sind wir von der Bedienung und der Videokonferenz Qualität des VidyoDesktop sehr überzeugt. Im Übrigen besticht die Lösung auch durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Kritikpunkt geht allerdings an die iPad App VidyoMobile. VidyoMobile erlaubt es dem Nutzer nicht Inhalte des iPad aus anderen Apps mit den anderen Teilnehmern der Videokonferenz zu teilen. Diese Funktion sehen wir als wichtige Weiterentwicklung der Vidyo App, um den Anforderungen mobiler Videokonferenznutzer umfangreich gerecht zu werden.

Nicht Bestandteil unseres Tests aber eine wichtige Information zur Unified Communications (UC) Strategie vieler Unternehmen sind die Möglichkeiten der Integration von VidyoDesktop in UC Systeme, wie z. B.  Microsoft Lync oder IBM Sametime. Damit können die UC Lösungen, um eine echte Enterprise Videokonferenz Lösung erweitert werden.