Die Kehrseite der Medaille von Unternehmenswachstum und wie man mit Knowledge Management dagegen ankämpfen kann

Um eine effiziente Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist nicht nur die Verwendung von angemessenen Zusammenarbeitsmethoden ein wichtiges Kriterium. Um eine gute Ausgangsbasis zu schaffen ist es zunächst wichtig miteinander zu kommunizieren, zu wissen was der Arbeitsbereich seiner Kollegen ist und was man von den anderen erwarten kann.

In schnell wachsenden Unternehmen ist es wahrscheinlich, dass Kollegen die früher eng zusammengearbeitet haben sich immer weiter distanzieren. Dabei geht es vielleicht nicht einmal um eine physische Distanz, vielmehr spezialisieren sich Mitarbeiter immer mehr auf ihr persönliches Fachgebiet und neigen aufgrund dessen dazu ständig in verschieden Gruppen zu arbeiten, in denen sie ihr Spezialwissen einbringen können.

Markus Mattern, Global Media Services, GMS, GmbH, Eschborn, D13, Workshop, Logo, Presentation, Training, Knowledge Management, Teacher, Presenter, Projection, Projector, Screen, PowerPoint, Microsoft, Huge, Big, bright, white, background, black, furniture, office, design, modern, meeting, room, meeting room, video conference, telepresence, events, management, event management, video conference bridging, bridge, operator, Cisco, MCU, VCS, Expressway, Dialplan, dial, plan, E.164, Alias, technical, information, operational details, managed services, VaaS, videoconferencing, broadcast, cueing, bridging, senior, vip, enterprise

Dies ist ein ganz normaler Nebeneffekt unternehmerischen Wachstums, leider gibt es wenig Möglichkeiten um einen negativen Einfluss auf die Servicequalität zu verhindern. Um diesem Prozess entgegenzuwirken ist es wichtig, die Bedeutung von Knowledge Management im Unternehmen zu verbessern. Bei der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder der Zusammenarbeit im eigenen Unternehmen ist es wichtig individuelles oder implizites Wissen in Common Sense zu verwandeln, also es jedermann zugänglich zu machen.

Da GMS (Global Media Services) ebenfalls nicht von derartigen Effekten durch Wachstum gefeilt ist, haben wir eine Möglichkeit gefunden um Wissen zu teilen und einen Einblick in die Arbeit der jeweiligen Teams zu bieten. Deshalb hat Markus Mattern, in seiner Position als einer unserer Senior VIP Video Conference Bridge Operator, viel Aufwand in die Vorbereitung einer Präsentation über technische und betriebliche Einzelheiten seiner Arbeit und der Arbeit seines Teams investiert.

Ursprünglich war ein einzelner Workshop-Termin für interessierte Mitarbeiter geplant, um mehr über die Arbeit anderer Teams zu lernen. Da jedoch so viele Anfragen bei uns eingetroffen sind, haben wir uns dazu entschlossen mehrere Workshops zu halten und sogar Wochenenden zu nutzen.

Der Workshop

Der Inhalt der Präsentation ist in einer sehr ansprechenden und visuellen Art und Weise gestaltet worden, sodass jeder im Publikum, egal was sein beruflicher Hintergrund ist. Sowohl die betrieblichen Abläufe, die Tätigkeiten des Videokonferenz Bridging Services, als auch die technische Einführung in den Aufbau der Videokonferenzen wurden eingehend behandelt.

In diesem Workshop haben wir als Beispiel Cisco TelePresence Geräte verwendet und die Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen einer Multipoint Control Unit (MCU) erklärt. Wir haben diese Vorgehensweise gewählt, da wir der Überzeugung sind, dass es sogar innerhalb des gleichen Unternehmens wichtig ist klare Vorstellungen davon zu haben was umgesetzt werden kann und was die Grenzen der Möglichkeiten überschreitet.

Markus erklärte wozu Video Communication Server (VCS) nützlich sind und wie sie verwendet werden können um Firmen-Firewalls in einer rechtlich einwandfreien Weise zu überbrücken (Traversal). Dies ist insbesondere für Unternehmen mit strikten Netzwerkrichtlinien, oder für den Übergang vom Intranet zum Internet wichtig. Es zeigt aber auch, dass, falls die Firewallüberbrückung gut geplant, konfiguriert und gemanagt ist, man viele ISDN Kosten sparen kann.

Nach dem Abschluss unserer Sitzungen haben wir von allen Teilnehmern sehr gutes Feedback bekommen und freuen uns schon auf den nächsten Workshop, in dem vielleicht dann eine andere Abteilung ihre Arbeit vorstellt.

Vielen Dank an Markus!