Tag Archives: Service

5 Tipps für Medientechnik Planung

Die Medientechnik Planung für Konferenzraumtechnik ist für viele Kunden oftmals ein Buch mit sieben Siegeln. In der Tat birgt das Thema eine gewisse Komplexität. In der Regel gilt hier, je größer der Konferenzraum und vielfältiger die gewünschten Anwendungen sind, desto komplexer ist die Medientechnik Planung.

Optima_CP-15_20x20-Front

Unternehmen stehen zumeist im Rahmen eines Umzuges oder Neubaus vor der Frage, welche Konferenzraumtechnik zukünftig benötigt wird. Damit bei der Medientechnik Planung  (Audio / Video) keine größeren Probleme auftreten, haben wir folgende hilfreiche Tipps für Sie zusammen gestellt.

1. Stellen Sie den Anwender in den Mittelpunkt
Analysieren Sie im Vorfeld des Projektes genau die Anforderungen Ihrer Anwender. Nur wenn die Medientechnik auch im laufenden Betrieb von Ihren Anwendern genutzt wird, erreichen Sie den gewünschten Return-on-Invest (ROI). Binden Sie die Anwender aktiv in den Entscheidungsprozess ein aber hinterfragen Sie die Anforderungen der Anwender kritisch. Gerade im Bereich innovativer Technologie werden schnell lange “Wunschlisten” aufgestellt.

2. Suchen Sie den Dialog mit anderen Verantwortlichen
Im Rahmen Ihres Projektes sollten Sie sich in jedem Falle an den Erfahrungswerten anderer Kunden orientieren. Kennen Sie ein interessantes Neubau-Projekt einer Partnerfirma? Der Service Manager wird Ihnen bestimmt gerne von seinen Erfahrungen berichten. Hier bekommen Sie dann evtl. auch kritisches und ehrliches Feedback zu bestimmten Themen der Medientechnik Planung.

3. Konzentrieren Sie sich auf Standards
Die Medientechnik sollte möglichst einheitlich in der Bedienung sein. Daher sollten Sie sich auf sinnvolle Standards im Rahmen der Planung verständigen. Die Standardisierung der Medientechnik hilft Ihnen auch im späteren Betrieb, z. B. wenn Sie Ersatzteile vorhalten wollen. Auch wenn sich die eigentliche Medientechnik nicht immer standardisieren lässt, achten Sie zwingend auf einheitliche Bedien-Oberflächen der Mediensteuerungen (z. B. Crestron, AMX). Hier sollte der Anwender sich einfach in jedem Raum zurecht finden.

4. Denken Sie schon jetzt an den Betrieb
Oft werden Medientechnik Planungen aufgesetzt und innovative Audio Video Technik implementiert, ohne ein sinnvolles AV Betriebskonzept definiert zu haben. Für größere AV Installationen empfiehlt es sich einen erfahrenen AV Managed Services Anbieter in die Definition des späteren Betriebskonzeptes einzubinden. Zu einem professionellen Betriebskonzept gehören klare SLAs und messbare KPIs.

5. Suchen Sie herstellerunabhängigen Rat
Für die eigentliche Planung von Medientechnik in Ihren Konferenzräumen sollten Sie einen herstellerunabhängigen Fachplaner oder Medientechnik Anbieter hinzuziehen. Eine eigene Medientechnik Planung zu erstellen ist nicht sinnvoll, da die Entwicklungszyklen der Medientechnik sehr kurz sind und somit permanent neue Technologien verfügbar sind. Außerdem ist vor allem bei komplexen Konferenzräumen das Zusammenspiel der Medientechnik und eine verlässliche Kostenindikation ausschlaggebend. Hinterfragen Sie kritisch, wenn Ihnen Ihr General-Planer auch die Medientechnik im Paket mit anbietet, ob und welche Referenzen und Kompetenzen vorhanden sind.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren 5 Tipps zur Medientechnik Planung geholfen haben und wünschen Ihnen für Ihr Projekt viel Erfolg.

Videokonferenzsysteme – stirbt Hardware aus?

Lange Zeit waren raumbasierte Videokonferenzsysteme die einzige Möglichkeit, um Videokonferenzen in guter Qualität und ausreichender Verschlüsselung durchzuführen. Mit Cisco (ex Tandberg), Polycom und Lifesize bildeten sich dominierende Hardware Hersteller für Videokonferenzsysteme. Die zumeist sehr teuren Videokonferenzsysteme wurden gemeinsam mit ergänzender Medientechnik (Displays, Projektoren und Mediensteuerungen) in eigens vorgesehene Konferenzräume eingebaut. Die Investitionskosten für einen hochwertig ausgestatteten Videokonferenzraum überstiegen schnell mehrere zehntausend Euro. Trotzdem rechtfertigten die prognostizierten Reisekosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen die Investition. Ergänzend wurden eigene Videokonferenz Infrastruktur Komponenten (MCUs, Gatekeeper, Gateways) verkauft, um Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern sowie einen einheitlichen Rufnummern-Plan und zentrale Administration zu gewährleisten.

videokonferenzsysteme-stirbt-hardware-aus-alte-alt-komponenten-kommunikation-crop

Heute drängen immer mehr neue Hersteller auf den Markt, die vor allem softwarebasierte Videokonferenz Lösungen vermarkten. Zu den wichtigsten Unternehmen zählen mit Sicherheit Vidyo, Pexip, BlueJeans und Acano. Zur Nutzung werden vor allem eigene Software Clients bereitgestellt, die vom Computer oder vom Tablet aus problemlos genutzt werden können. Die Story ist einfach und sinnvoll – schnell kann jeder Nutzer im Unternehmen mit bereits vorhandener Hardware (Rechner) oder einem eigenen Geräte (BYOD Tablet oder Smartphone) an HD Videokonferenzen teilnehmen. Damit die „alte Welt“ der herkömmlichen Videokonferenzsysteme auch an den neuen softwarebasierten Videokonferenzen teilnehmen können werden Gateway Funktionen bereitgestellt. Auch die Investitionen in Videokonferenz Infrastruktur werden immer günstiger. Einige Anbieter haben heute schon Videokonferenz Services im Programm. Bei diesen sogenannten Video-as-a-Service Lösungen muss der Kunde keine eigene Infrastruktur mehr beschaffen, sondern kann einfach den Service gegen monatliche Zahlung nutzen.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Stirbt Videokonferenz Hardware aus?

Aus unserer Sicht kann diese Frage nicht einfach und pauschal beantwortet werden. Neben den individuellen Anforderungen der Nutzer muss auch der jeweiligen Einsatzort geprüft werden. Fakt ist, dass Videokonferenz Software interessante und kostengünstige Erweiterungen zu bestehenden Hardware Lösungen bietet und auch den Bereich der Videokonferenz Infrastruktur revolutioniert. Weitere Informationen zu diesem Thema und anderen interessanten Themen aus den Bereichen Telepresence, Videokonferenz und Unfied Communications können Sie sich als kostenlose Whitepaper herunterladen.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem spannenden Thema? Nutzen Sie bereits eine Videokonferenz Software Lösung oder haben Sie sowohl Hardware als auch Software im Einsatz?

Videokonferenz Lösung von Google

google-logo-largeDer Internet-Konzern Google bringt eine eigene Videokonferenz Lösung auf den Markt. Dabei verbindet Google einen einfachen Chrome-Box-Rechner mit der bereits bestehenden Videokonferenz Software Lösung Hangouts. Ergänzt um eine HD-Videokonferenz Kamera mit einer 1080p Auflösung, einen Lautsprecher sowie eine eigene Fernbedienung wird daraus ein Videokonferenzsystem für kleinere Besprechungsräume.

Interessant ist vor allem der Preis. Die Videokonferenz Lösung soll für unter 1000 US-Dollar erhältlich sein. Obwohl der Preis gegenüber den meisten Videokonferenz Herstellern günstig erscheint, gibt es doch noch günstigere Varianten, z.B. von Logitech, um kleine Konferenzräume mit Videokonferenz Technik auszustatten. Über einen Servicevertrag will Google die Betriebssicherheit der Videokonferenz Lösung gewährleisten.

Auch die Anbindung von H.323 und SIP basierten Videokonferenz Lösungen ist möglich, dafür wird allerdings ein Videokonferenz Service benötigt, der die Gateway-Funktion herstellt. Außerdem sollen auch Telefonteilnehmer in die Videokonferenzen zugeschaltet werden können. Darüber hinaus können natürlich Hangouts User vom Rechner und mobilen Geräten an den Videokonferenzen teilnehmen.

google-chromebox-for-meetings-videoconference-telepresence-example-hangouts-hardware-room-smartphone

Die Anwender benötigen ein gültiges Gmail Konto und können dann mit 15 Teilnehmern Videokonferenzen schalten. Über die Fernbedienung sollen alle Funktionen steuerbar sein und die Integration in andere Google Dienste (z.B. Kalender etc) kann ein rundes Paket mit guter Usability ergeben.

Nach Aussage von Google wurde die Videokonferenz Lösung im eigenen Unternehmen als In-House Videokonferenz Service entwickelt und genutzt. Angeblich verfügt Google über ein Videokonferenz Netzwerk mit 7000 Videokonferenz Endpunkten und schaltete 10tausende Videokonferenzen pro Monat.

google-chromebox-logitech-asus-hardware-videoconferencing-telepresence-equipment

In der Vergangenheit hatte auch schon Spielkonsolen Hersteller Nintendo Schlagzeilen gemacht, in dem eine Videokonferenz Lösung in die neue Konsole WII-U integriert wurde. Der Trend Videokonferenzen sowohl im Geschäftsalltag als auch für die persönliche und private Kommunikation einzusetzen hält an.

Eine sehr interessante Entwicklung, die das Thema Videokonferenzen noch weiter als Medium für tägliche Kommunikation etablieren wird. Wir freuen uns diese Marktentwicklung weiter zu beobachten.

Einsatzmöglichkeiten von Telemedizin Heute

Telemedizin stellt eine Vielzahl interessanter Einsatzmöglichkeiten für Ärzte und medizinische Experten zur Verfügung. Generell beschreibt der Begriff die Übertragung von Bild und Ton sowie Dokumenten mittels Videokonferenz Technik sowie die Überwachung medizinischer Daten und Patienten-Informationen mit Hilfe von Technologien. Zu den generellen Vorteilen dieser Technologie gehört die Überwindung von großen Distanzen mittels moderner Videokonferenzen. Die Einsparung von Zeit und Geld durch geringeren Reiseaufwand. Außerdem die Beschleunigung von teilweise lebenswichtigen Entscheidungen.

In Deutschland gibt es bereits Verbände und aktive Nutzer von Telemedizin. Außerdem beschäftigen sich Kongresse und Foren mit dem Thema und der Entwicklung der Telemedizin.

Telemedizin kann von verschiedenen medizinischen Experten und Institutionen vorteilhaft genutzt werden.

Telemedizin bei Ärzten

Ärzte können mittels Telemedizin mit anderen Ärzten, Experten oder Laboren kommunizieren. Dokumente, Befunde, Laborberichte oder Röntgenbilder können in einer Videokonferenz von mehreren Experten diskutiert werden. In Expertenrunden können Videokonferenzen für Tumorboards genutzt werden. Ärzte können außerdem mittels Telemedizin Kontakt mit Patienten halten.

Hospital, telemedizin

Telemedizin in Krankenhäusern

Krankenhäuser können Live-Übertragungen von Operationen aus dem Operationssaal realisieren. So können spezialisierte Ärzte zugeschaltet werden oder aber eine Übertragung direkt in Forschungseinrichtungen oder den Hörsaal von Universitäten aufgebaut werden. Des Weiteren sind Schwestern-Ruf-Systeme mittels Videotechnik möglich.

Labore & Forschung

Labore und Forschungseinrichtungen können mittels Telemedizin international und grenzübergreifend an gemeinsamen Projekten arbeiten. Die Entwicklung von medizinischen Innovationen kann beschleunigt werden. Die tägliche Forschungsarbeit wird mit Hilfe von Telemedizin vereinfacht und die Budgets werden für wichtige F&E Aspekte verwendet und nicht in Reisekosten und unproduktive Leerlaufzeiten investiert.

Bereits heute sind HD Telemedizin und Videokonferenz Lösungen mit kleinen Budgets nutzbar. Die Möglichkeiten reichen vom Aufbau einer eigenen Videokonferenz Infrastruktur und ausgestatteten Videokonferenzräumen bis hinzu HD Videokonferenz Services als Managed Service oder Cloud Service.

Noch befindet sich Entwicklung von Telemedizin in Deutschland in den Anfängen doch durch sinkende Betriebskosten ist zukünftig mit einer steigenden Akzeptanz und Nutzung zu rechnen.

Was ist WebRTC? – Der Überblick

webrtc-logoKein anderes Thema beherrscht momentan die Schlagzeilen in den Magazinen und in den sozialen Medien so wie WebRTC. Aber was ist WebRTC und was bedeutet es für Sie?

Heute möchte ich Ihnen gerne einen Überblick über diesen Trend verschaffen und erklären wo er herkommt. In diesem Artikel möchte ich gerne das Kompaktformat „Der Überblick“ ausprobieren und alle interessanten Themen auf ihren relevanten Kern reduzieren und nicht unnötig auszuschweifen.

Mir ist klar wie wenig Zeit wir alle teilweise haben, deswegen überspringen Sie die Themen, die Sie nicht interessieren ruhig.

Für was steht WebRTC?

WebRTC bedeutet Web Real-Time Communication – wir sprechen also über Kommunikation ohne Verzögerung, auf einem Web-Browser basierend ohne vorher Software zu installieren.

Was ist WebRTC?

WebRTC ist ein offense Framework, um Komponenten für Echtzeitkommunikation auf Webseiten zu platzieren. Es wird vom World Wide Web Consortium (W3C) kontrolliert, das auch nach anderen Webstandards wie HTML, XML, CSS und anderen sieht. WebRTC Komponenten beinhalten Methoden wie VoIP, Sofortnachrichten (einfacher: Chats), Videokonferenzen oder eine Kombination aus diesen. Ich persönlich zähle WebRTC zum Konzept von Unified Communications, wie es aber tatsächlich genutzt wird, kommt auf das jeweilige Unternehmen an.

Woher kommt WebRTC?

Die WebRTC Technologie wurde von Global IP Solutions (auch: GIPS) entwickelt, eine Firma, die 1990 in Schweden gegründet wurde. 2011 wurde GIPS von Google gekauft und auch das W3C begann am WebRTC Standard zu arbeiten. Seitdem haben Google und andere große Player auf dem Web Browser-Markt, wie z. B. Mozilla und Opera, WebRTC sehr unterstützt.

Wie funktioniert WebRTC?

Das Framework basiert auf HTML5 und JavaScript, aber es nutzt kein SIP oder H.323 wie andere Unified Communication Lösungen. Die Signalgebung und der Transfer von Daten funktioniert über RTP mit einer Erweiterung names „Jingle“. Mit dem neu eingeführten JavaScript Session Establishment Protocol (JSEP) können direkte Verbindungen ohne Hardware in der Mitte hergestellt werden. Je nach Nutzung können Audio-, Video- und andere Daten ausgetauscht werden, um WebRTC mit Ihrem Browser möglich zu machen.

Für unsere Firewall-Traversal Spezialisten: WebRTC kann STUN, ICE, TURN, RTP-over-TCP und unterstützt Proxies. Was kann man sich mehr wünschen?

setup, diagram, webrtc, workflow, process, technical, implementation, visual, visualisation, chart, image, picture, explanation, how does webrtc work

Wie funktioniert WebRTC? – Zum vergrößern hier klicken

Was bedeutet WebRTC für mich?

Stellen Sie sich die Auswirkungen von 1.000.000.000+ Endpunkten vor. Nicht schlecht! Das ist das mögliche Potential der Anzahl von Endpoints, die miteinander kommunizieren (d. h. VoIP Anrufe oder sogar Videokonferenzen durchführen). Obwohl Microsoft Skype als Desktop Videokonferenz kräftig pusht, stellen sie ebenfalls sicher, dass der Internet Explorer die WebRTC-Herausforderung genauso annehmen kann.

Was jetzt noch fehlt: Können WebRTC und andere Unified Communication Lösungen miteinander arbeiten? Ich glaube, dass die ersten Entwickler, die beide Welten miteinander kompatibel machen, einen signifikanten Vorsprung im Markt erhalten.

Beispiele für WebRTC?

Die Möglichkeiten sind endlos. Insbesondere im BYOD Zeitalter hat jeder sein Smartphone standing bereit und darüber hinaus kann jedes Notebook und jeder Desktop PC im WebRTC teilnehmen. Hier sind einige Beispiele:

  • Kundenservice via Videokonferenz (das Ende der Service-Hotline)
  • Zusammen via Internet an Dokumenten arbeiten (Webzusammenarbeit über Firewalls hinaus)
  • Smart-TVs ermöglichen Videokonferenzen ohne Infrastruktur oder einen Service der im Hintergrund läuft (wo ein Browser ist, ist auch ein Weg!)
  • Kein Interesse an Videokonferenzen? Machen Sie ein Videotagebuch! (Sie brauchen nur einen Cloud Speicher und WebRTC)
  • WebRTC könnte das Aussehen von Social Media Plattformen wie Facebook, LinkedIn und Twitter grundlegend verändern, falls implementiert (warum nicht schnell aus dem chat eine Videokonferenz machen?)
  • Statt Telefonnummern könnten QR-Codes und NFC-Felder in Schaufenstern angebracht sein. Einkäufer haben so die Möglichkeit via Smartphone oder Tablet direkt mit Ihnen in Verbindung zu treten (wir haben Kamera, Mikrofon und Lautsprecher am Handy – warum nicht benutzen?)

Gibt e seine Präsentation über WebRTC?

Sie haben Glück! Google hat kürzlich eine webbasierte Präsentation mit vielen interessanten Folien veröffentlicht. Ich habe weiter unten außerdem ein Video hinzugefügt, damit Sie mehr über WebRTC erfahren können. Lassen Sie mich wissen, was Sie denken!


Web Real-time Communication – Google I/O 2013 – von Justin Uberti

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=p2HzZkd2A40&w=575]

Microsoft Lync 2013 – Die neuen Funktionen im Überblick

microsoft, lync, 2013, im, uc, unified communications, client, screenshot, example, beispiel, hauptfenster, fenster, benutzung, funktionen

Microsoft Lync 2013 – Das Hauptfenster

Planen Sie ein Upgrade Ihres Unified Communication IM Clients? Im Anschluss an den „Was ist Microsoft Lync?“ – Artikel von Mark Stubbles würde ich Ihnen gerne einen Überblick über die neuen Funktionen von Lync 2013 verschaffen.

Im Vergleich hatte der Microsoft Office Communicator (auch bekannt als OCS) eher das Aussehen von Windows XP, während Lync 2010 eher an Windows 7 erinnert. Lync 2013 hat nun endlich den Anschluss geschafft und sieht und „fühlt“ sich an wie Windows 8 und Office 365. Natürlich hat der Lync 2013 mehr zu bieten als nur gutes Aussehen. Hierunter habe ich ein paar der neuesten Funktionen aufgelistet, die mir selbst am interessantesten scheinen:

Die neuen Funktionen von Lync 2013

Visuelle Funktionen:

Das Hauptfenster ist optimiert worden und bietet besseren Zugang als auch intuitive Bedienung der Anwendung. Die neue Gesprächsfunktion hat nicht mehr mehrere Chatfenster zur gleichen Zeit offen – so hat man alle an einem Platz und kann sie leicht durchsehen. Ähnlich wie bei den Registerfenstern bei Google Chrome kann man nun einzelne Gespräche auswählen und sie in einem separaten Fenster anzeigen lassen und danach natürlich wieder zurückschieben.

Wenn Sie sich Bilder und Schriftarten größer anzeigen lassen wollen, können Sie die Einstellungen leicht ändern. Das ist nicht nur nützlich für Nutzer mit einer Sehbehinderung, sondern auch wenn Sie ein Display haben, das an einer Wand installiert ist.

Einfachere Nutzung:

Der Lync 2013 Client und das Online Meeting add-in sind jetzt im Setup Programm von Office 2013 enthalten, was die Nutzung von Seiten der Software wesentlich vereinfacht, speziell für große Unternehmen mit tausenden von Arbeitsplätzen.

Allerdings bringt das auch eine Änderung der Funktionen für Gruppen mit sich. Anstelle der Arbeit mit communicator.adm Dokumenten zur Bestimmung von Funktionen, werden ADMX und ADML Administrator Vorlagen bereitgestellt. Für mehr Informationen schlage ich vor, den Microsoft Artikel zu “Group Policy Settings for Lync 2013“ zu lesen.

BYOD Erweiterungen:

microsoft, lync, 2013, im, uc, unified communications, client, screenshot, example, beispiel, klient, funktionen, app, handy, iphone, android

Microsoft Lync 2013 – Auf dem Smartphone

Während es mit der Lync 2010 App für das Smartphone nur möglich war, zugeschaltet zu werden und Sofortnachrichten zu schreiben, ist es mit der Lync 2013 App auch möglich Sprachanrufe und Videokonferenzen zu initiieren, sowohl über Wifi als auch über Datenverbindungen. Auch wenn viele Festnetzanschlüsse in Büros mit Lync verbunden werden können, kann die Nutzung von Lync auf dem Smartphone dauerhaft deren Nutzung ersetzen und Kosten sparen. Für detaillierte Informationen zu diesem Thema empfehle ich die „Mobile Client Comparison Tables“-Seite von Microsoft.

Nutzer, die von firmen-externen Arbeitsplätzen arbeiten, können sich ebenfalls über gute Neuigkeiten freuen. Die Lync 2013 App für webbasierte Konferenzen unterstützt nun Sprach-und HD Videokonferenz Geräte. Teilnehmer eines Meetings können ihre Bildschirme zur Zusammenarbeit teilen und die Rolle des Moderators neu verteilen – sie kriegen das komplette Lync 2013 Meeting Paket ohne den Software Client auf ihrem Gerät installiert zu haben.

Praktische Anwendungen:

Lync 2013 kommt in virtuellen Umgebungen besser zurecht. Die virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) unterstützt Audio und Videogeräte, wie ein Headset oder eine Webcam, dabei, sich mit dem Client zu verbinden, obwohl Sie ein virtuelles Gerät wie einen Thin Client oder einen für einen anderen Zweck konzipierten Arbeitsplatz nutzen. Mehr Details zur Nutzung des Lync VDI Clients gibt es im Microsoft TechNet Artikel.

microsoft, lync, 2013, im, uc, unified communications, client, screenshot, example, beispiel, klient, funktionen

Microsoft Lync 2013 – Integration von Chaträumen

Eine andere interessante Funktion ist die Chatroom Integration (auch bekannt als bestehen bleibende Chatrooms oder Topic Feeds). Bereits die älteren Versionen ermöglichten das Gründen einer Gruppe für mehrere Nutzer, z.B. um eine Präsentation zu halten. Beim neuen Lync ist es nun möglich, diese Gruppen permanent aufzusetzen und andere Teilnehmer hinzuzufügen, die Zugriff auf den gesamten Inhalt haben. Das mag nicht für alle Organisationen gelten, aber diese Funktion könnte den Nutzen von statischen E-Mailverteilern schmälern und einen neuen dynamischen Weg zum Datenaustausch aufzeigen. Wenn Sie es nicht für alle Nutzer zugänglich machen wollen, gibt es eine Option, um den Zugriff zu personalisieren.

Eine neue Funktion ist außerdem der Status „presenting“, der ankommende Kommunikation blockt, außer der Sender ist Mitglied einer genehmigten Gruppe. Falls Sie zwei Bildschirme nutzen und einer davon der „presenting“ Bildschirm ist, wird das nicht automatisch für Sie getan.

Vielleicht haben Sie mit vorangegangenen Versionen des Clients die Erfahrung gemacht, dass Sie ein bestimmtes Gespräch zur Referenz gerne behalten würden, aber das Gerät neu starten müssen. Was passiert? Das Gespräch ist weg. Bei der neuen Version von Lync 2013 kommt das Gespräch nach dem Neustart zusammen mit den Inhalten zurück. Das war für mich in solchen Momenten eine große Zeitersparnis.

Verbesserungen bereits bestehender Funktionen:

  • Update von Outlook Kalender und Meeting Funktionen
  • Native Video Conferencing verbessert
  • Web App and Mobile App unterstützen jetzt Voice und Videokonferenzen
  • Anzeige von Kontaktinformationen wurde verbessert
  • Funktionen zur Teilnahme an Meetings wurden sehr verbessert, um die Zusammenarbeit zu optimieren

Haben Sie Lync 2013 schon ausprobiert? Vermissen Sie eine neue Funktion? Ich würde mich über Ihre Meinung sehr freuen! Lassen Sie im Kommentarfeld von sich hören!

Unified Communication & Collaboration -Tools zur Vertriebsoptimierung

Unified Communications & Collaboration Lösungen werden von modernen Unternehmen zunehmend bei der Vetriebsoptimierung eingesetzt.  Die Vertriebsarbeit wird in vielen Unternehmen mit großem finanziellen Aufwand betrieben und der eigentliche Erfolg der Vertriebsarbeit zeigt sich immer erst im Laufe bzw. zum Ende eines Angebotsprozesses. Oft stellt sich Ernüchterung oder Enttäuschung ein wenn potenzielle Kunden über mehrere Monate oder teilweise Jahre betreut wurde und letztlich doch kein Auftrag zu Stande kommt.

Dabei ist es wichtig für den Vertrieb mit vielen potenziellen Kunden den Kontakt zu pflegen und somit viele “heiße Eisen” im Feuer zu haben. Denn der Großteil der Gespräche wird nicht zu einem Auftrag führen. Die Kontaktpflege zu Leads ist zumeist sehr zeitintensiv und oftmals mit hohen Reisekosten verbunden. Der Vertrieb muss viele Kunden besuchen, dazu sitzen Mitarbeiter im Flugzeug, der Bahn oder dem Auto. Unified Communications & Collaborations Lösungen können dabei helfen die Kosten im Bereich Vertrieb wesentlich zu minimieren und trotzdem eine qualitativ hochwertige Kommunikation mit den Interessenten zu pflegen.

stau, sonnenuntergang, sonnenaufgang, straße, autobahn, orange, autos, lkw, pkw, verkehr, unified communication, collaboration

Zuviel Zeit auf der Straße gelassen? Vielleich ist es Zeit für eine Veränderung. (Photo: buzreal)

Zu den Bereichen Unified Communications & Collaboration, kurz UC&C, zählen moderne Kommunikationslösungen, wie z. B. Videokonferenzen, Content Sharing, Voice over IP, Chat und Presence Funktionen. Dabei kann vor allem eine Videokonferenz Lösung einen enormen Beitrag für den Betrieb leisten. Heute können mittels Unified Communications Lösungen Videokonferenzen in HD Qualität vom eigenen PC, Laptop oder iPad aus geführt werden. Die Zeiten enormer Investitionen in Videokonferenz Technik sind vorbei. Die HD Videokonferenz Software Services sind oftmals bereits für geringe Nutzungsgebühren pro Monat einsetzbar. Mit nur eine Mausklick können Gesprächspartner rund um die Welt eingeladen werden, diese benötigen nichts weiter als einen normalen PC mit Internet-Anschluss und Webcam. Spielend leicht können alle möglichen Inhalte, z. B. Powerpoint Präsentationen, Webseiten oder Excel-Tabellen in die Videokonferenz eingebunden werden.

Ein Rechenbeispiel

Das große Optimierungspotenzial mittels Unified Communications & Collaboration kann am Beispiel eines einfachen Vertriebsmitarbeiters verdeutlicht werden. Nehmen wir an der Vertriebsmitarbeiter betreut eine überschaubare Region und besucht seine Kunden mit dem PKW.  Die Termine werden zentral gesteuert und die Routen optimal geplant. Selbst an einem idealen Tag wird der Vertriebsmitarbeiter maximal 4 Termine mit der netto Dauer von je einer Stunde wahrnehmen können. Die restlichen Stunden werden für Reise- und Pausenzeiten benötigt.

Mittels Videokonferenz kann dieser Ablauf erheblich optimiert werden. Ohne besonderen Aufwand kann der Vertriebsmitarbeiter statt 4 Terminen nun 6 Termine pro Tag wahrnehmen. Das entspricht einer Steigerung von 50%. Noch deutlicher wird die Optimierung falls einer der geplanten Termine kurzfristig abgesagt wird. Der Vertriebsmitarbeiter verliert dann nicht nur die Reisezeit, sondern auch die volle Stunde des Termins. Mit dem Einsatz der Videokonferenz befindet sich der Mitarbeiter an seinem eigentlichen Arbeitsplatz und kann die Zeit des abgesagten Termins produktiv nutzen, z. B. mit der Nachbereitung bereits erfolgter Termine, der Erstellung von Angeboten usw. So kann die Vertriebsarbeit um 100% effektiver gestaltet werden.

Geschäftsleute, Handschlag, Gruppe junger Menschen, Welt, Weltkarte, Schwarz, weiß, Beleuchtung, Unified Communication, Collaboration, UCC

Erstkontakt auch gerne in Person (Photo: Victor1558)

Die Grenzen der Unified Communication Technik

Leider hat auch die schönste HD Videokonferenz und Unified Communications Lösung Grenzen. Diese Grenzen liegen vor allem im Bereich der persönlichen Kommunikation und im Aufbau einer zwischenmenschlichen Beziehung. Aus diesem Grund eignet sich der Einsatz von Videokonferenzen in den meisten Branchen besonders für die Kontaktpflege nachdem eine persönliche Beziehung in einem ersten Kennenlernen aufgebaut wurde. Branchen, die ein weniger erklärungsbedürftiges Produkt vertreiben können auch den Erstkontakt – der in der Regel meist per Telefon erfolgt – deutlich verbessern und den potenziellen Kunden ein erstklassiges Erlebnis bieten.

Schneller Return on Invest

Wie bereits beschrieben sind professionelle Unified Communications und HD Videokonferenz Services bereits in einer Preisspanne von rund EUR 40 pro Mitarbeiter und Monat verfügbar. Durch die Erhöhung der täglichen Kundenkontakte pro Vertriebsmitarbeiter sind diese Kosten zumeist am ersten Einsatztag amortisiert. Auch die Betrachtung von Reisekosten und unproduktiver Zeiten bringt schnell den Schluss, dass der Einsatz von HD Videokonferenzen einen echten Mehrwert zur Vertriebsarbeit leistet.

Generell gilt, je weiter die Entfernungen zu den Kunden und je öfter die Notwendigkeit für Termine, desto besser lohnt sich der Einsatz von Unified Communications & Collaboration Lösungen.

Innovative Technologien für Investor Relations

Der Einsatz von innovativen Technologien für Investor Relations Verantwortliche wird zunehmend wichtiger. Die globale Finanzkrise hat zu einer großen Unsicherheit auf den weltweiten Finanzmärkten geführt. Die Reaktionen der Finanzakteure auf Meldungen aus den Investor Relations Abteilungen der börsennotierten Unternehmen führen teilweise zu heftigen Kursschwankungen.

Jan Johansson, President, CEO, SCA, Svenska Cellulosa Aktiebolaget, Investor Relations, Camera, Display, IP Video Streaming, Lösungen

Jan Johansson (President & CEO von SCA) während einer Jahreshauptversammlung (Photo: SCA)

Aus diesen Gründen ist es eine wichtige Aufgabe für das Management der Unternehmen und die Investor Relations Abteilungen verlorenes Vertrauen wiederherzustellen und zielgerichtet mit den Aktionären, Analysten und anderen Finanzmarkt-Teilnehmern zu kommunizieren. Für diese Kommunikation setzen Unternehmen immer mehr auf innovative Technologien für Investor Relations. Diese innovativen Technologien werden auch als Unified Communications Technologien bezeichnet und unterstützen den Bereich Investor Relations maßgeblich bei der effizienten Kommunikation mit oftmals zahlreichen Aktionären. Nicht selten sind die Aktionäre rund um die Welt verteilt in verschiedenen Zeitzonen.

Zu den wichtigsten innovativen Technologien für Investor Relations (Unified Communications) zählen:

Videokonferenz Services

Videokonferenz Services ermöglichen den Unternehmen schnell und einfach mit Aktionären oder auch Analysten in Kontakt zu treten. Dabei sind die Kosten für moderne Videokonferenz Services in den letzten Jahren sehr attraktiv geworden. Neben der reinen Video Übertragung ermöglichen die Videokonferenz Services auch das Einbinden von anderen Inhalten direkt in die Videokonferenz. So können z. B. Microsoft PowerPoint Präsentationen oder Business Pläne in Form von Microsoft Excel-Tabellen mit internationalen Teilnehmern besprochen werden. Die Videokonferenz Services helfen dabei nicht nur eine persönliche und hochwertige Kommunikation mit den Gesprächsteilnehmern zu pflegen, sondern sparen auch schnell große Mengen an Geld und erhöhen die Produktivität. Mussten in der Vergangenheit die Investor Relations Mitarbeiter für nur einen Termin mit dem Flugzeug reisen, können heute an nur einem Tag per Videokonferenz eine Vielzahl an Terminen wahrgenommen werden.

Live Video Streaming über IP

Eine weitere Form der Kommunikation ist die Übertragung von wichtigen Veranstaltungen per Live Video Stream. So können Hauptversammlungen oder Analysten Meetings in HD Qualität an zehntausende Nutzer weltweit übertragen werden. Dabei kann der Video-Stream mit dem Laptop, PC, Tablet oder Smartphone empfangen werden oder auf Digital Signage Displays und in Meeting-Räumen gezeigt werden. Die Möglichkeiten für IP Video Streaming werden auch als Service angeboten, dabei wird das Video Streaming von Fachfirmen nur für eine spezielle Veranstaltung bereit gestellt.  Alternativ können Unternehmen auch eine eigene IP Videostreaming Lösung aufbauen. Das ermöglicht einen flexiblen Einsatz und kann bei häufiger Nutzung auch finanziell eine attraktive Lösung sein.

Video-on-Demand Plattformen

QSC AG, Quality Service Communications, Jahreshauptversammlung, IP Video Streaming, Analyst

Analyst folgt gespannt der Jahreshauptversammlung (Photo: QSC AG)

Der Einsatz von Video-on-Demand Plattformen dient zur Archivierung und Wiedergabe von aufgezeichneten Videos, Videostreams oder Videokonferenz. So können interessierte Shareholder, die z. B. auf Grund von Zeitverschiebungen keine Möglichkeit hatten an der Videokonferenz teilzunehmen oder den Videostream zu empfangen einfach im Nachhinein auf die aufgezeichneten Videos zugreifen. Diese Form der Technologie wird auch als Corporate YouTube bezeichnet. Auch im Falle von Video-on-Demand Plattformen können Unternehmen zwischen gehosteten Services oder einer eigenen Lösung im Netzwerk des Unternehmens entscheiden.

Zusammenfassung

Es kann festgestellt werden, dass innovative Technologien für Investor Relations Abteilungen einen enormen Mehrwert darstellen können. Auch ein Business Case kann relativ einfach abgeleitet werden, da neben der qualitativen Verbesserung der Kommunikation auch Kosten, z. B. für Flüge, Bahnfahrten oder Hotels gespart werden. Zudem kann der Einsatz von Unified Communications Technologien zu einer höheren Produktivität in den Abteilungen führen.

Einsatz eines globalen Videokonferenz Buchungstools

Erfahren Sie mehr zum Einsatz globaler Videokonferenz Buchungstools.

Der Einsatz von Videokonferenzen stellt internationale Unternehmen zunehmend vor die Herausforderung auch bestehende Buchungsprozesse und Buchungstools den neuen Anforderungen anzupassen und globale Videokonferenz Buchungstools einzuführen.

War die Buchung von Meetingräumen und der Einsatz von Buchungstools in der Vergangenheit noch zumeist lokal auf einzelne Gebäude oder maximal Regionen beschränkt, stellt die internationale Kommunikation mittels Videokonferenzen die Unternehmen vor große Aufgaben. Es kommt zu doppelter Buchung von Meetingräumen. Missverständnissen, welcher Meetingraum auf der Gegenseite angewählt werden muss und auch zu Problemen, wenn Meetings oder Videokonferenzen über den eigentlich vorgesehenen Zeitpunkt hinaus dauern.

Abhilfe kann der Einsatz eines globalen Videokonferenz Buchungstools schaffen. Allerdings ist es mit der einfachen Implementierung einer schönen Buchungssoftware nicht getan. Vielmehr müssen globale Buchungsprozesse als klare Regeln aufgesetzt werden und eine einheitliche Benennung der Meetingräume muss geschaffen werden (Naming Convention). Vielen sind Raumnamen, wie z. B. Raum Mailand, Raum Berlin oder Raum London ein Begriff. Leider gibt es viele Unternehmen bei denen diese Art der Benennung teilweise global doppelt und dreifach auftritt und keinerlei Nutzen bei der Einführung eines globalen Videokonferenz Buchungstools hat.

personal, organizer, calendar, videoconference, videokonferenz, buchungstool, booking tool, naming convention, systeme, namen, videokonferenzräume,

Photo: Horia Varlan

Ideal ist eine Integration des globalen Videokonferenz Buchungstools in bestehende Kalender und Emailsysteme der Unternehmen (z. B. Outlook), so dass Buchungsvorgänge weitgehend automatisiert werden können. Wenn dann auch noch eine Schnittstelle zur Videokonferenz Infrastruktur geschaffen wird und automatisch die Multipoint-Videokonferenz auf der MCU gebucht wird kann ein hoher Nutzen für die internen Abläufe des Unternehmens erreicht werden.

Aktuell sind am Markt nur sehr wenige wirklich brauchbare Videokonferenz Buchungstools mit weitgehender Automatisierung erhältlich und in der Regel wird aufwändige Programmierarbeit für Softwareschnittstellen zu bestehenden Systemen benötigt, z. B. Kalender / Email, Gebäudeleitsysteme / Raumschilder (Digital Signage) oder Videokonferenz Infrastruktur (MCU).

Eine weitere Herausforderung ist es einen “Sponsor” für die Kosten des Buchungstools zu finden. Der Roll-out für ein globales Videokonferenz Buchungstool ist mit einer längeren Projektlaufzeit und entsprechenden Budgets verbunden. Am einfachsten ist eine Umlage auf alle Mitarbeiter und somit potentiellen Nutzer im Unternehmen, um das benötigte Budget zu schaffen.

Für Unternehmen, die einen Einsatz eines Videokonferenz Buchungstools planen, empfiehlt es sich in jedem Falle einen bereits erfahrenen Betreiber globaler Videokonferenz Services zu konsultieren und externe Unterstützung beim Design und Roll-out hinzu zu ziehen.

Telekom beendet VideoMeet Service für Videokonferenzen

Deutsche Telekom, Telekom, VideoMeet, Cloud, Videokonferenz, Service, abgekündigt, ende, Alternativen

Quelle: Wikipedia

Der Cloud-Videokonferenz Service der Deutschen Telekom wird Ende 2013 eingestellt. Die Entscheidung wurde nun im Fachmagazin “Telecom Handel” in einem Beitrag von Waltraud Ritzer veröffentlicht.

Was ist VideoMeet?

Die VideoMeet Lösung basiert auf Technologie von Blue Jeans Network und wurde dazu benutzt Videokonferenzen zwischen jeglichen Endpunkten und Geräten zu verbinden (einschließlich sowohl Software als auch Hardware Videokonferenzendpunkte). VideoMeet wurde zuerst im Juni 2011 vorgestellt und hat seit dem starke Marketingkampagnen erleben dürfen. Zusätzlich zu den Funktionen einer virtuellen MCU und der Interoperabilität zwischen Produkten verschiedener Hersteller waren Blue Jeans die ersten, die es ermöglicht haben native Skype Verbindungen zu professionellen Videokonferenzsystemen aufzubauen. Dieser Feature ist im Markt noch  heute sehr rar gesät. 2012 gab es Ankündigungen weiterer Features wie zum Beispiel die Integration in Microsoft Lync oder das Teilnehmen von Videokonferenzen direkt über den Browser mittels WebRTC.

Wie geht es weiter?

Ab Januar 2014 haben Kunden die Möglichkeit in ein neues Modell zu migrieren, welches leider noch nicht bekannt ist, oder direkt zu Blue Jeans zu wechseln. Sprecherin Marion Kessing bestätigt das abgesehen von VideoMeet andere Videokonferenz-Services der Deutschen Telekom, wie Immersive Telepresence, weiter verstärkt werden.

Doch die Entscheidung trifft nicht nur die Kunden sondern auch die Verkaufspartner der Telekom. Diese müssen nun nach einer alternativen Cloud-Videokonfernzlösung Ausschau halten um noch vor Januar ihren Kunden eine neue Möglichkeit zu bieten Videokonferenzen zu halten. Wenn man die Nachfrage für Videokonferenzen betrachtet ist eine Abschaffung des Angebots unwahrscheinlich.

Alternativen für cloud-basierte Videokonferenzen?

Kunden und Partner der Telekom zugleich sind nun sehr an Alternativen zum abgekündigten VideoMeet Service interessiert. Falls dies bei Ihnen nun auch der Fall ist empfehle ich unsere erst kürzlichst veröffentlichten Vergleich von Cloud-Videokonferenzlösungen. Sind Sie betroffen von diesen Ereignissen oder wollen sich an der Diskussion beteiligen? Wie immer freuen wir uns natürlich über Erfahrungsberichte und Ihre Meinung unten im Kommentarbereich.