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5 Tipps für Medientechnik Planung

Die Medientechnik Planung für Konferenzraumtechnik ist für viele Kunden oftmals ein Buch mit sieben Siegeln. In der Tat birgt das Thema eine gewisse Komplexität. In der Regel gilt hier, je größer der Konferenzraum und vielfältiger die gewünschten Anwendungen sind, desto komplexer ist die Medientechnik Planung.

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Unternehmen stehen zumeist im Rahmen eines Umzuges oder Neubaus vor der Frage, welche Konferenzraumtechnik zukünftig benötigt wird. Damit bei der Medientechnik Planung  (Audio / Video) keine größeren Probleme auftreten, haben wir folgende hilfreiche Tipps für Sie zusammen gestellt.

1. Stellen Sie den Anwender in den Mittelpunkt
Analysieren Sie im Vorfeld des Projektes genau die Anforderungen Ihrer Anwender. Nur wenn die Medientechnik auch im laufenden Betrieb von Ihren Anwendern genutzt wird, erreichen Sie den gewünschten Return-on-Invest (ROI). Binden Sie die Anwender aktiv in den Entscheidungsprozess ein aber hinterfragen Sie die Anforderungen der Anwender kritisch. Gerade im Bereich innovativer Technologie werden schnell lange “Wunschlisten” aufgestellt.

2. Suchen Sie den Dialog mit anderen Verantwortlichen
Im Rahmen Ihres Projektes sollten Sie sich in jedem Falle an den Erfahrungswerten anderer Kunden orientieren. Kennen Sie ein interessantes Neubau-Projekt einer Partnerfirma? Der Service Manager wird Ihnen bestimmt gerne von seinen Erfahrungen berichten. Hier bekommen Sie dann evtl. auch kritisches und ehrliches Feedback zu bestimmten Themen der Medientechnik Planung.

3. Konzentrieren Sie sich auf Standards
Die Medientechnik sollte möglichst einheitlich in der Bedienung sein. Daher sollten Sie sich auf sinnvolle Standards im Rahmen der Planung verständigen. Die Standardisierung der Medientechnik hilft Ihnen auch im späteren Betrieb, z. B. wenn Sie Ersatzteile vorhalten wollen. Auch wenn sich die eigentliche Medientechnik nicht immer standardisieren lässt, achten Sie zwingend auf einheitliche Bedien-Oberflächen der Mediensteuerungen (z. B. Crestron, AMX). Hier sollte der Anwender sich einfach in jedem Raum zurecht finden.

4. Denken Sie schon jetzt an den Betrieb
Oft werden Medientechnik Planungen aufgesetzt und innovative Audio Video Technik implementiert, ohne ein sinnvolles AV Betriebskonzept definiert zu haben. Für größere AV Installationen empfiehlt es sich einen erfahrenen AV Managed Services Anbieter in die Definition des späteren Betriebskonzeptes einzubinden. Zu einem professionellen Betriebskonzept gehören klare SLAs und messbare KPIs.

5. Suchen Sie herstellerunabhängigen Rat
Für die eigentliche Planung von Medientechnik in Ihren Konferenzräumen sollten Sie einen herstellerunabhängigen Fachplaner oder Medientechnik Anbieter hinzuziehen. Eine eigene Medientechnik Planung zu erstellen ist nicht sinnvoll, da die Entwicklungszyklen der Medientechnik sehr kurz sind und somit permanent neue Technologien verfügbar sind. Außerdem ist vor allem bei komplexen Konferenzräumen das Zusammenspiel der Medientechnik und eine verlässliche Kostenindikation ausschlaggebend. Hinterfragen Sie kritisch, wenn Ihnen Ihr General-Planer auch die Medientechnik im Paket mit anbietet, ob und welche Referenzen und Kompetenzen vorhanden sind.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren 5 Tipps zur Medientechnik Planung geholfen haben und wünschen Ihnen für Ihr Projekt viel Erfolg.

Videokonferenzsysteme – stirbt Hardware aus?

Lange Zeit waren raumbasierte Videokonferenzsysteme die einzige Möglichkeit, um Videokonferenzen in guter Qualität und ausreichender Verschlüsselung durchzuführen. Mit Cisco (ex Tandberg), Polycom und Lifesize bildeten sich dominierende Hardware Hersteller für Videokonferenzsysteme. Die zumeist sehr teuren Videokonferenzsysteme wurden gemeinsam mit ergänzender Medientechnik (Displays, Projektoren und Mediensteuerungen) in eigens vorgesehene Konferenzräume eingebaut. Die Investitionskosten für einen hochwertig ausgestatteten Videokonferenzraum überstiegen schnell mehrere zehntausend Euro. Trotzdem rechtfertigten die prognostizierten Reisekosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen die Investition. Ergänzend wurden eigene Videokonferenz Infrastruktur Komponenten (MCUs, Gatekeeper, Gateways) verkauft, um Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern sowie einen einheitlichen Rufnummern-Plan und zentrale Administration zu gewährleisten.

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Heute drängen immer mehr neue Hersteller auf den Markt, die vor allem softwarebasierte Videokonferenz Lösungen vermarkten. Zu den wichtigsten Unternehmen zählen mit Sicherheit Vidyo, Pexip, BlueJeans und Acano. Zur Nutzung werden vor allem eigene Software Clients bereitgestellt, die vom Computer oder vom Tablet aus problemlos genutzt werden können. Die Story ist einfach und sinnvoll – schnell kann jeder Nutzer im Unternehmen mit bereits vorhandener Hardware (Rechner) oder einem eigenen Geräte (BYOD Tablet oder Smartphone) an HD Videokonferenzen teilnehmen. Damit die „alte Welt“ der herkömmlichen Videokonferenzsysteme auch an den neuen softwarebasierten Videokonferenzen teilnehmen können werden Gateway Funktionen bereitgestellt. Auch die Investitionen in Videokonferenz Infrastruktur werden immer günstiger. Einige Anbieter haben heute schon Videokonferenz Services im Programm. Bei diesen sogenannten Video-as-a-Service Lösungen muss der Kunde keine eigene Infrastruktur mehr beschaffen, sondern kann einfach den Service gegen monatliche Zahlung nutzen.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Stirbt Videokonferenz Hardware aus?

Aus unserer Sicht kann diese Frage nicht einfach und pauschal beantwortet werden. Neben den individuellen Anforderungen der Nutzer muss auch der jeweiligen Einsatzort geprüft werden. Fakt ist, dass Videokonferenz Software interessante und kostengünstige Erweiterungen zu bestehenden Hardware Lösungen bietet und auch den Bereich der Videokonferenz Infrastruktur revolutioniert. Weitere Informationen zu diesem Thema und anderen interessanten Themen aus den Bereichen Telepresence, Videokonferenz und Unfied Communications können Sie sich als kostenlose Whitepaper herunterladen.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem spannenden Thema? Nutzen Sie bereits eine Videokonferenz Software Lösung oder haben Sie sowohl Hardware als auch Software im Einsatz?

Videokonferenz Lösung von Google

google-logo-largeDer Internet-Konzern Google bringt eine eigene Videokonferenz Lösung auf den Markt. Dabei verbindet Google einen einfachen Chrome-Box-Rechner mit der bereits bestehenden Videokonferenz Software Lösung Hangouts. Ergänzt um eine HD-Videokonferenz Kamera mit einer 1080p Auflösung, einen Lautsprecher sowie eine eigene Fernbedienung wird daraus ein Videokonferenzsystem für kleinere Besprechungsräume.

Interessant ist vor allem der Preis. Die Videokonferenz Lösung soll für unter 1000 US-Dollar erhältlich sein. Obwohl der Preis gegenüber den meisten Videokonferenz Herstellern günstig erscheint, gibt es doch noch günstigere Varianten, z.B. von Logitech, um kleine Konferenzräume mit Videokonferenz Technik auszustatten. Über einen Servicevertrag will Google die Betriebssicherheit der Videokonferenz Lösung gewährleisten.

Auch die Anbindung von H.323 und SIP basierten Videokonferenz Lösungen ist möglich, dafür wird allerdings ein Videokonferenz Service benötigt, der die Gateway-Funktion herstellt. Außerdem sollen auch Telefonteilnehmer in die Videokonferenzen zugeschaltet werden können. Darüber hinaus können natürlich Hangouts User vom Rechner und mobilen Geräten an den Videokonferenzen teilnehmen.

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Die Anwender benötigen ein gültiges Gmail Konto und können dann mit 15 Teilnehmern Videokonferenzen schalten. Über die Fernbedienung sollen alle Funktionen steuerbar sein und die Integration in andere Google Dienste (z.B. Kalender etc) kann ein rundes Paket mit guter Usability ergeben.

Nach Aussage von Google wurde die Videokonferenz Lösung im eigenen Unternehmen als In-House Videokonferenz Service entwickelt und genutzt. Angeblich verfügt Google über ein Videokonferenz Netzwerk mit 7000 Videokonferenz Endpunkten und schaltete 10tausende Videokonferenzen pro Monat.

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In der Vergangenheit hatte auch schon Spielkonsolen Hersteller Nintendo Schlagzeilen gemacht, in dem eine Videokonferenz Lösung in die neue Konsole WII-U integriert wurde. Der Trend Videokonferenzen sowohl im Geschäftsalltag als auch für die persönliche und private Kommunikation einzusetzen hält an.

Eine sehr interessante Entwicklung, die das Thema Videokonferenzen noch weiter als Medium für tägliche Kommunikation etablieren wird. Wir freuen uns diese Marktentwicklung weiter zu beobachten.

Digital Signage Einsatz-Szenarien und Vorteile

Digital Signage hat viele Einsatz-Szenarien und bietet Unternehmen interessante Vorteile. Digital Signage beschreibt die Übertragung von Video Inhalten auf verschiedene Displays und Info-Screens. Zielsetzung von Digital Signage ist es wertvolle Informationen für den Betrachter bereitzustellen und den Betrachter in Form eines Rückkanals zu einer Aktion zu animieren, z. B. durch einen Touch-Screen.

Durch den enormen Preisverfall leistungsfähiger Displays wird Digital Signage immer interessanter und kostengünstiger für Unternehmen. Der technische Aufbau besteht zumeist aus einer zentralen Infrastruktur zur Content Verwaltung, Displays sowie Playern, die den Inhalt korrekt auf dem jeweiligen Display anzeigen. Im Betrieb besteht die große Herausforderungen in der Verbindung von hochwertigen Inhalten (kreativ) und einem klassischen IT-lastigen Infrastruktur Betrieb.

Die folgenden 3 Szenarien beschreiben mögliche Einsätze von Digital Signage Lösungen:

Handel (Retail)

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Beispiel für Digital Signage von BrightSign

Der Handel hat schon vor einiger Zeit die Vorteile von Digital Signage erkannt. Mittels prominent platzierten Displays können produktspezifische Informationen den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Einige Textil-Unternehmen gehen soweit, dass Umkleidekabinen mit Digital Signage ausgestattet werden und der Kunde am Touchscreen seine gewünschte Kleidung selbst zusammenstellen kann und dann die Bereitstellung in der richtigen Größe und Farbe auf Knopfdruck veranlasst. Das intelligente Content System schlägt zusätzlich noch die passenden Accessoires vor – Cross- und Up-Selling wie im Lehrbuch.

Die Vorteile des Händlers sind offensichtlich. Der Kunde kann seine gewünschte Konfiguration frei wählen, der Händler benötigt weniger Personal und die Beratung übernimmt das Content-System mittels intelligentem Algorithmus.

Automobil (Showroom)

In der Automobil-Industrie kann Digital Signage eine wertvolle Ergänzung im Showroom des Autohauses darstellen. Schon heute sind Fahrzeug-Konfiguratoren online im Web verfügbar. Mittels Digital Signage können die Fahrzeuge direkt im Showroom neben dem Ausstellungs-Fahrzeug konfiguriert werden. Der Kunde muss sich nicht mehr auf seine Vorstellungskraft verlassen, sondern kann direkt sehen, wie sein Wunsch-Auto mit anderer Farbe, Felgen oder Sportpaket aussieht.

In diesem Anwendungsfall liegt der Vorteil für den Händler darin, dass er dem Kunden mittels Digital Signage unkompliziert die gesamte Produktpalette seines Unternehmens vorstellen kann. Digital Signage spart hohe Kosten für viele verschiedene Ausstellungs-Fahrzeuge.

Großveranstaltungen

Auch bei Großveranstaltung in Stadien, auf Messen oder in Konzerthallen kann Digital Signage eingesetzt werden und im Katastrophenfall auch Leben retten. Neben Werbung und generellen Informationen können wichtige Besucherinformationen den Besuchern über Displays einheitlich vermittelt werden. In einem Katastrophenfall können z. B. die Informationen zum nächsten Notausgang können angezeigt werden. Diese Information kann vom System in Echtzeit je nach Besucherstrom intelligent angepasst werden, damit es zu keiner Massenpanik und Staus der Besucher kommt.

In diesem Falle kann Digital Signage maßgeblich zur Sicherheit von Großveranstaltungen beitragen. Durch die flexible Content Bespielung eignen sich die Displays allerdings auch hervorragend als Werbeplätze, die an Sponsoren vermietet werden können.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Digital Signage für verschiedene Branchen und Unternehmen sehr interessante Einsatzmöglichkeiten bietet und zukünftig eine wichtige Rolle im Bereich der AV Medientechnik spielen wird.

Frankfurter Technologie Tag 2013

Die GMS Global Media Services GmbH lädt ein zum diesjährigen Frankfurter Technologie Tag. Themen sind unter anderen natürlich auch Unified Communications und Collaboration Lösungen (UCC), die es kleinen, mittelständischen und auch großen Unternehmen erlauben effektiver zu intern sowie extern zu kommunizieren.

Damit die Gäste ein möglichst breites Spektrum an Meinungen, Visionen und Lösungen vorgestellt bekommen, sind Spezialisten von namenhaften Herstellerfirmen unterstützend beteiligt. Lösungen und Neuigkeiten von folgenden Unternehmen werden vorgestellt:

VBrick

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Streaming-Technologie und Video-Over-IP Entwickler der nächsten Generation.


SMART Technologies

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Innovator und Visionär der Collaboration-Technologie in allen Sektoren.


Vidyo

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Einer der Marktführer in virtueller Videokonferenz-Infrastruktur und Videokonferenz-Software-Lösungen.


Wann?

26. September 2013

Wo?

Intercontinental Hotel, Frankfurt am Main

Weitere Informationen

Alles weitere finden Sie auf der offiziellen XING Event Seite. Sie sollten sich allerdings direkt anmelden, denn die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Das dürfte interessant werden!

Gastgeber

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Was ist WebRTC? – Der Überblick

webrtc-logoKein anderes Thema beherrscht momentan die Schlagzeilen in den Magazinen und in den sozialen Medien so wie WebRTC. Aber was ist WebRTC und was bedeutet es für Sie?

Heute möchte ich Ihnen gerne einen Überblick über diesen Trend verschaffen und erklären wo er herkommt. In diesem Artikel möchte ich gerne das Kompaktformat „Der Überblick“ ausprobieren und alle interessanten Themen auf ihren relevanten Kern reduzieren und nicht unnötig auszuschweifen.

Mir ist klar wie wenig Zeit wir alle teilweise haben, deswegen überspringen Sie die Themen, die Sie nicht interessieren ruhig.

Für was steht WebRTC?

WebRTC bedeutet Web Real-Time Communication – wir sprechen also über Kommunikation ohne Verzögerung, auf einem Web-Browser basierend ohne vorher Software zu installieren.

Was ist WebRTC?

WebRTC ist ein offense Framework, um Komponenten für Echtzeitkommunikation auf Webseiten zu platzieren. Es wird vom World Wide Web Consortium (W3C) kontrolliert, das auch nach anderen Webstandards wie HTML, XML, CSS und anderen sieht. WebRTC Komponenten beinhalten Methoden wie VoIP, Sofortnachrichten (einfacher: Chats), Videokonferenzen oder eine Kombination aus diesen. Ich persönlich zähle WebRTC zum Konzept von Unified Communications, wie es aber tatsächlich genutzt wird, kommt auf das jeweilige Unternehmen an.

Woher kommt WebRTC?

Die WebRTC Technologie wurde von Global IP Solutions (auch: GIPS) entwickelt, eine Firma, die 1990 in Schweden gegründet wurde. 2011 wurde GIPS von Google gekauft und auch das W3C begann am WebRTC Standard zu arbeiten. Seitdem haben Google und andere große Player auf dem Web Browser-Markt, wie z. B. Mozilla und Opera, WebRTC sehr unterstützt.

Wie funktioniert WebRTC?

Das Framework basiert auf HTML5 und JavaScript, aber es nutzt kein SIP oder H.323 wie andere Unified Communication Lösungen. Die Signalgebung und der Transfer von Daten funktioniert über RTP mit einer Erweiterung names „Jingle“. Mit dem neu eingeführten JavaScript Session Establishment Protocol (JSEP) können direkte Verbindungen ohne Hardware in der Mitte hergestellt werden. Je nach Nutzung können Audio-, Video- und andere Daten ausgetauscht werden, um WebRTC mit Ihrem Browser möglich zu machen.

Für unsere Firewall-Traversal Spezialisten: WebRTC kann STUN, ICE, TURN, RTP-over-TCP und unterstützt Proxies. Was kann man sich mehr wünschen?

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Wie funktioniert WebRTC? – Zum vergrößern hier klicken

Was bedeutet WebRTC für mich?

Stellen Sie sich die Auswirkungen von 1.000.000.000+ Endpunkten vor. Nicht schlecht! Das ist das mögliche Potential der Anzahl von Endpoints, die miteinander kommunizieren (d. h. VoIP Anrufe oder sogar Videokonferenzen durchführen). Obwohl Microsoft Skype als Desktop Videokonferenz kräftig pusht, stellen sie ebenfalls sicher, dass der Internet Explorer die WebRTC-Herausforderung genauso annehmen kann.

Was jetzt noch fehlt: Können WebRTC und andere Unified Communication Lösungen miteinander arbeiten? Ich glaube, dass die ersten Entwickler, die beide Welten miteinander kompatibel machen, einen signifikanten Vorsprung im Markt erhalten.

Beispiele für WebRTC?

Die Möglichkeiten sind endlos. Insbesondere im BYOD Zeitalter hat jeder sein Smartphone standing bereit und darüber hinaus kann jedes Notebook und jeder Desktop PC im WebRTC teilnehmen. Hier sind einige Beispiele:

  • Kundenservice via Videokonferenz (das Ende der Service-Hotline)
  • Zusammen via Internet an Dokumenten arbeiten (Webzusammenarbeit über Firewalls hinaus)
  • Smart-TVs ermöglichen Videokonferenzen ohne Infrastruktur oder einen Service der im Hintergrund läuft (wo ein Browser ist, ist auch ein Weg!)
  • Kein Interesse an Videokonferenzen? Machen Sie ein Videotagebuch! (Sie brauchen nur einen Cloud Speicher und WebRTC)
  • WebRTC könnte das Aussehen von Social Media Plattformen wie Facebook, LinkedIn und Twitter grundlegend verändern, falls implementiert (warum nicht schnell aus dem chat eine Videokonferenz machen?)
  • Statt Telefonnummern könnten QR-Codes und NFC-Felder in Schaufenstern angebracht sein. Einkäufer haben so die Möglichkeit via Smartphone oder Tablet direkt mit Ihnen in Verbindung zu treten (wir haben Kamera, Mikrofon und Lautsprecher am Handy – warum nicht benutzen?)

Gibt e seine Präsentation über WebRTC?

Sie haben Glück! Google hat kürzlich eine webbasierte Präsentation mit vielen interessanten Folien veröffentlicht. Ich habe weiter unten außerdem ein Video hinzugefügt, damit Sie mehr über WebRTC erfahren können. Lassen Sie mich wissen, was Sie denken!


Web Real-time Communication – Google I/O 2013 – von Justin Uberti

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=p2HzZkd2A40&w=575]

Medientechnik Betrieb

Medientechnik Betrieb steht heutzutage vor neuen Herausforderungen. Unternehmen setzen auf spezialisierte Betriebsteams oder geben den Betrieb an erfahrene Serviceprovider.

Immer mehr Komponenten der Medientechnik können heute mittels Netzwerkanbindung angesteuert werden. Die Medientechnik (auch AV Audio Video) und der Bereich IT wachsen zusammen. Die Medientechnik wird zwar in vielen Bereichen zum standardisierten IT Produkt erklärt birgt allerdings auch noch große Herausforderungen, insbesondere im Betrieb internationaler Installationen.

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Beispiel einer integrierten Videokonferenzanlage

Aufgrund des Bedürfnisses internationaler Kommunikation haben auch die Anforderungen an den Medientechnik Betrieb zugenommen. Zahlreiche Besprechungsräume werden mit AV Medientechnik ausgestattet und oftmals für Videokonferenzen ausgerüstet. Große Unternehmen besitzen meißt mehr als 1.000 Videokonferenzräume mit komplexer AV Technik. Die Vorstellung “das bisschen Medientechnik betreibt unsere IT einfach mit” stellt sich schnell als unrealistisch heraus. Die Anwender erwarten aber voll funktionsfähige Konferenzräume. Auch die Errichter der Anlagen (AV Systemhäuser, Installer) sind mangels Spezialisierung mit dem Betrieb großer Installationen überfordert. Besondere Komplexität bergen Steuerungs- und Signalmanagement, komplexe Audio und Akustik Installationen sowie maßgeschneiderte Programmierung.

Abhilfe für einen geordneten Medientechnik Betrieb schaffen maßgeschneiderte AV Betriebskonzepte, die auf die Bedürfnisse der Anwender und die technische Konfiguration der Medientechnik eingehen. Dabei ist oftmals eine Mischung aus pro-aktivem Remote Support (als 1st Level) und spezialisiertem Vor-ort Support (als 2nd Level und für Wartungen) die richtige Wahl. Bei der Erstellung des Betriebskonzeptes für die Medientechnik sollten Unternehmen in jedem Falle auf spezialisierte Fachunternehmen zurückgreifen, die ausreichende Betriebserfahrung vorweisen können.

Nach der Konzeption muss entschieden werden, ob der Betrieb der Medientechnik von eigenen Mitarbeitern übernommen wird oder an eine externe Fachfirma (AV Managed Service Provider) vergeben wird. Beim internen Betrieb sollte in umfassende Schulungen investiert werden. Bei der Vergabe an eine externe Firma sollten klare und messbare Erfolgsfaktoren (KPIs) definiert werden und ein Service Level Agreement (SLA) als Vertragsgrundlage unterzeichnet werden.

AV Technik ist im Gegensatz zu standardisierten IT Lösungen nicht nach Vorlagen oder Knowledge Artikeln zu betreiben. Tiefes Expertenwissen, handwerkliche Fähigkeiten und kreative Lösungsansätze gehören zu einem erfolgreichen Betrieb, ebenso wie fundiertes IT Fachwissen, ITIL Skills und umfassende Prozesskenntnis des jeweiligen Unternehmens.

Microsoft Lync 2013 – Die neuen Funktionen im Überblick

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Microsoft Lync 2013 – Das Hauptfenster

Planen Sie ein Upgrade Ihres Unified Communication IM Clients? Im Anschluss an den „Was ist Microsoft Lync?“ – Artikel von Mark Stubbles würde ich Ihnen gerne einen Überblick über die neuen Funktionen von Lync 2013 verschaffen.

Im Vergleich hatte der Microsoft Office Communicator (auch bekannt als OCS) eher das Aussehen von Windows XP, während Lync 2010 eher an Windows 7 erinnert. Lync 2013 hat nun endlich den Anschluss geschafft und sieht und „fühlt“ sich an wie Windows 8 und Office 365. Natürlich hat der Lync 2013 mehr zu bieten als nur gutes Aussehen. Hierunter habe ich ein paar der neuesten Funktionen aufgelistet, die mir selbst am interessantesten scheinen:

Die neuen Funktionen von Lync 2013

Visuelle Funktionen:

Das Hauptfenster ist optimiert worden und bietet besseren Zugang als auch intuitive Bedienung der Anwendung. Die neue Gesprächsfunktion hat nicht mehr mehrere Chatfenster zur gleichen Zeit offen – so hat man alle an einem Platz und kann sie leicht durchsehen. Ähnlich wie bei den Registerfenstern bei Google Chrome kann man nun einzelne Gespräche auswählen und sie in einem separaten Fenster anzeigen lassen und danach natürlich wieder zurückschieben.

Wenn Sie sich Bilder und Schriftarten größer anzeigen lassen wollen, können Sie die Einstellungen leicht ändern. Das ist nicht nur nützlich für Nutzer mit einer Sehbehinderung, sondern auch wenn Sie ein Display haben, das an einer Wand installiert ist.

Einfachere Nutzung:

Der Lync 2013 Client und das Online Meeting add-in sind jetzt im Setup Programm von Office 2013 enthalten, was die Nutzung von Seiten der Software wesentlich vereinfacht, speziell für große Unternehmen mit tausenden von Arbeitsplätzen.

Allerdings bringt das auch eine Änderung der Funktionen für Gruppen mit sich. Anstelle der Arbeit mit communicator.adm Dokumenten zur Bestimmung von Funktionen, werden ADMX und ADML Administrator Vorlagen bereitgestellt. Für mehr Informationen schlage ich vor, den Microsoft Artikel zu “Group Policy Settings for Lync 2013“ zu lesen.

BYOD Erweiterungen:

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Microsoft Lync 2013 – Auf dem Smartphone

Während es mit der Lync 2010 App für das Smartphone nur möglich war, zugeschaltet zu werden und Sofortnachrichten zu schreiben, ist es mit der Lync 2013 App auch möglich Sprachanrufe und Videokonferenzen zu initiieren, sowohl über Wifi als auch über Datenverbindungen. Auch wenn viele Festnetzanschlüsse in Büros mit Lync verbunden werden können, kann die Nutzung von Lync auf dem Smartphone dauerhaft deren Nutzung ersetzen und Kosten sparen. Für detaillierte Informationen zu diesem Thema empfehle ich die „Mobile Client Comparison Tables“-Seite von Microsoft.

Nutzer, die von firmen-externen Arbeitsplätzen arbeiten, können sich ebenfalls über gute Neuigkeiten freuen. Die Lync 2013 App für webbasierte Konferenzen unterstützt nun Sprach-und HD Videokonferenz Geräte. Teilnehmer eines Meetings können ihre Bildschirme zur Zusammenarbeit teilen und die Rolle des Moderators neu verteilen – sie kriegen das komplette Lync 2013 Meeting Paket ohne den Software Client auf ihrem Gerät installiert zu haben.

Praktische Anwendungen:

Lync 2013 kommt in virtuellen Umgebungen besser zurecht. Die virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) unterstützt Audio und Videogeräte, wie ein Headset oder eine Webcam, dabei, sich mit dem Client zu verbinden, obwohl Sie ein virtuelles Gerät wie einen Thin Client oder einen für einen anderen Zweck konzipierten Arbeitsplatz nutzen. Mehr Details zur Nutzung des Lync VDI Clients gibt es im Microsoft TechNet Artikel.

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Microsoft Lync 2013 – Integration von Chaträumen

Eine andere interessante Funktion ist die Chatroom Integration (auch bekannt als bestehen bleibende Chatrooms oder Topic Feeds). Bereits die älteren Versionen ermöglichten das Gründen einer Gruppe für mehrere Nutzer, z.B. um eine Präsentation zu halten. Beim neuen Lync ist es nun möglich, diese Gruppen permanent aufzusetzen und andere Teilnehmer hinzuzufügen, die Zugriff auf den gesamten Inhalt haben. Das mag nicht für alle Organisationen gelten, aber diese Funktion könnte den Nutzen von statischen E-Mailverteilern schmälern und einen neuen dynamischen Weg zum Datenaustausch aufzeigen. Wenn Sie es nicht für alle Nutzer zugänglich machen wollen, gibt es eine Option, um den Zugriff zu personalisieren.

Eine neue Funktion ist außerdem der Status „presenting“, der ankommende Kommunikation blockt, außer der Sender ist Mitglied einer genehmigten Gruppe. Falls Sie zwei Bildschirme nutzen und einer davon der „presenting“ Bildschirm ist, wird das nicht automatisch für Sie getan.

Vielleicht haben Sie mit vorangegangenen Versionen des Clients die Erfahrung gemacht, dass Sie ein bestimmtes Gespräch zur Referenz gerne behalten würden, aber das Gerät neu starten müssen. Was passiert? Das Gespräch ist weg. Bei der neuen Version von Lync 2013 kommt das Gespräch nach dem Neustart zusammen mit den Inhalten zurück. Das war für mich in solchen Momenten eine große Zeitersparnis.

Verbesserungen bereits bestehender Funktionen:

  • Update von Outlook Kalender und Meeting Funktionen
  • Native Video Conferencing verbessert
  • Web App and Mobile App unterstützen jetzt Voice und Videokonferenzen
  • Anzeige von Kontaktinformationen wurde verbessert
  • Funktionen zur Teilnahme an Meetings wurden sehr verbessert, um die Zusammenarbeit zu optimieren

Haben Sie Lync 2013 schon ausprobiert? Vermissen Sie eine neue Funktion? Ich würde mich über Ihre Meinung sehr freuen! Lassen Sie im Kommentarfeld von sich hören!

Videokonferenz bei Gericht einsetzen?

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Quelle: Wikipedia

Die Videokonferenz ist im Umfeld professioneller Business Kommunikation bereits in vielen Unternehmen im Einsatz und liefert einen großen Beitrag zur Einsparung von Kosten und Verbesserung der täglichen Zusammenarbeit.

Der öffentliche Sektor in Deutschland ist dem Thema Videokonferenz bisher nicht sonderlich aufgeschlossen gegenüber. Die Technologie kommt nur selten zum Einsatz. Andere Länder sind beim Einsatz von Videokonferenzen als moderne Technologie bereits deutlich fortschrittlicher.

Aber auch in Deutschland könnte die Videokonferenz ein interessantes Medium für eine effiziente Kommunikation im öffentlichen Sektor darstellen. Ein gutes Beispiel ist der Einsatz der Videokonferenz bei Gericht.

Mit Hilfe von Videokonferenzschaltungen können angeklagte Straftäter direkt aus dem Gefängnis in den Gerichtssaal geschaltet werden und eine Vernehmung durch das Gericht erfolgen. Durch den Einsatz könnten so hohe Kosten für den Gefangenentransport eingespart werden. Außerdem würde bei gefährlichen Straftätern die Gefährdung der Öffentlichkeit minimiert, da ein Transport immer auch Risiken z. B. eines Ausbruchs birgt.

Zudem könnte die Videokonferenz für die Kommunikation mit Zeugen eingesetzt werden. Auch dadurch können Kosten für Anreisen und Unterkunft gespart werden, sollte der Zeuge weiter vom Ort der Verhandlung entfernt wohnen. Außerdem können die Videokonferenzen dem Schutz von Zeugen dienen. So können Aussagen von einem unbekannten Ort aus getätigt werden, ohne dass eine Anwesenheit bei Gericht nötigt ist.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Zuschaltung von Experten in die Gerichtsverhandlung, z. B. für die Erläuterung eines Gutachtens durch einen internationalen Experten.

Aber was hindert die Gerichte aktuell an der Nutzung der offensichtlich hilfreichen neuen Technologien?

Technische Grundlage

Viele Gerichte verfügen heute noch nicht über eine ordentliche Bandbreite und High Speed Internet, um Videokonferenzen in ordentlicher Qualität durchzuführen. Die Bandbreiten-hunrigen Videokonferenzsysteme der Vergangenheit konnten nicht mit der bestehenden IT Infrastruktur der Gerichte eingesetzt werden. Nur die wenigsten Gerichte haben eine technische Ausstattung für die Durchführung einer Videokonferenz.

Wirtschaftlichkeit von Videokonferenzen

Die Videokonferenz war in der Vergangenheit immer mit sehr hohen Anschaffungskosten für geeignete Videokonferenzsysteme und ausreichender Bandbreite verbunden. Allerdings beschränken sich die Einsatzmöglichkeiten heutzutage bei Gericht auf wenige Einsätze pro Jahr. Die einfache Schlussfolgerung: Reisekosten waren schlicht günstiger als Videoschaltungen.

Die Gegenstelle

Voraussetzung für jede Schaltung ist ein Videokonferenzsystem am Ort der Gegenstelle, mit dem die Verbindung aufgebaut werden kann. Aufgrund der geringen Abdeckung festinstallierter Videokonferenzsysteme waren in vielen Fällen keine adäquaten Gegenstellen für die Durchführung von Videokonferenzen verfügbar.

The time is now!

Durch die schnelle technische Entwicklung im Bereich der Videokonferenztechnologie gehören die oben genannten Hinderungsgründe bereits heute der Vergangenheit an. Durch neue Standards, z. B. H.264 und H.265 lassen sich Videokonferenzen bereits mit minimaler Anforderung an Bandbreite in einer ordentlichen Qualität übertragen.

Professionelle Videokonferenz Services bieten heute bereits sehr günstige Video-as-a-Service Modelle, die ohne Investitionskosten einfach mit bestehender Hardware genutzt werden können. Dabei reicht meist ein herkömmlicher PC oder ein iPad bereits aus. Die Video-as-a-Service Lösungen sind aber nicht nur günstig, sondern erlauben auch sichere verschlüsselte Übertragungen.

Somit ist der Einsatz der Videokonferenzen bei Gericht wohl nur noch einen Frage der Zeit…

Vorteile von IP Video Streaming für den Bildungssektor

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Photoquelle: Racum (Flickr.com)

Moderne IP Video Streaming Technologie stellt neue Möglichkeiten für den Bildungssektor dar. Sowohl öffentliche Bildungsreinrichtungen wie z. B. Universitäten, Fachhochschulen oder Schulen als auch die Learning & Development Personalabteilungen von Unternehmen stehen heute vor der großen Herausforderungen Bildungsinhalte in einer ansprechenden Form einer breiten Masse an Personen zugänglich zu machen. Am besten Rund um die Uhr und zu jeder Zeit individuell abrufbar.

Durch den Ausbau der IP Netzwerke und immer schnellerer Netzwerkverbindungen bieten sich innovative und moderne Möglichkeiten für den Bildungssektor die Inhalte als Videos Live zu verteilen oder als Video-on-Demand Lösungen bereit zu stellen. Mittels der Videokommunikation wird insbesondere die jüngere Zielgruppe (Generation Y) mit einem Medium angesprochen, das schon längst in Form von YouTube oder anderen Video-on-Demand Plattformen Einzug in den Alltag der Menschen gehalten hat.

Das Video Streaming über IP, auch als Enterprise IP Video Streaming bekannt, bietet eine interessante Lösung mit diversen Vorteilen.

Vorteile

  • Videos können in HD-Qualität an eine breite Empfängergruppe verteilt werden
  • Der Abruf bzw. Empfang von Videos kann mit verschiedensten Endgeräten erfolgen, z. B. Computer, Info-Displays, Smartphone oder Tablets
  • Videos können sowohl Live übertragen werden als auch in Form von Video-on-Demand für den späteren Abruf zugänglich gemacht werden
  • Zusätzliche Inhalte wie z. B. Powerpoint Präsentationen können in die Videos integriert werden
  • Videos können in bestehende Kommunikationsplattformen (z. B. Intranet, Webseite oder SharePoint) eingebettet werden
  • Die Zielgruppen und Berechtigungen können sehr genau definiert werden, um Missbrauch zu vermeiden
  • Statistiken zu den Abrufen der Videos lassen sich problemlos generieren und auswerten

Die Nutzungsmöglichkeiten des Video Streaming sind sehr vielschichtig. Video Streaming kann für die Ankündigungen wichtiger Informationen, Übertragung und Aufzeichnung von Trainings oder eLearning genutzt werden. Außerdem können ganze Vorlesungen oder Vorträge übertragen und zum späteren Abruf via Video-on-Demand gespeichert werden.

Mittels IP Video Streaming können Bildungseinrichtungen und Unternehmen zu einer deutlichen Verbesserung der Lerninhalte und globalen Verfügbarkeit der Trainings-Informationen beitragen und dabei noch Kosten für Reisen einsparen.

Für Interessent, die sich noch nicht mit IP Video Streaming beschäftigt haben hier ein kleiner Überblick zu den wichtigsten Begriffen:

IP Video Streaming

IP Video Streaming bedeutet die Verteilung von Video Inhalten über ein IP Netzwerk

Broadcasting oder Live Video Streaming

Broadcasting oder auch Live Video Streaming beschreibt die Live Übertragung von Video Inhalten über ein IP Netzwerk, bzw. das öffentliche Internet

Video-on-Demand

Video-on-Demand bedeutet, dass Videos für Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt zugänglich gemacht werden. Für Video-on-Demand wird ein Vide-on-Demand Portal benötigt, um die Videos zu archivieren.

Da es sich beim Thema IP Video Streaming und Video-on-Demand nach wie vor um eine Nischentechnologie handelt gibt es aktuell relativ wenig erfahrene Hersteller und noch weniger Service Provider, die sich im Bereich IP Video Streaming auskennen.

Zu den wichtigsten Herstellern gehören VBrick und VITEC (ehemals Optibase) sowie die großen Anbieter Cisco und Microsoft.

Ein führender Service Provider mit internationaler Reichweite im Bereich IP Video Streaming ist die GMS Global Media Services.