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Videokonferenz Lösung von Google

google-logo-largeDer Internet-Konzern Google bringt eine eigene Videokonferenz Lösung auf den Markt. Dabei verbindet Google einen einfachen Chrome-Box-Rechner mit der bereits bestehenden Videokonferenz Software Lösung Hangouts. Ergänzt um eine HD-Videokonferenz Kamera mit einer 1080p Auflösung, einen Lautsprecher sowie eine eigene Fernbedienung wird daraus ein Videokonferenzsystem für kleinere Besprechungsräume.

Interessant ist vor allem der Preis. Die Videokonferenz Lösung soll für unter 1000 US-Dollar erhältlich sein. Obwohl der Preis gegenüber den meisten Videokonferenz Herstellern günstig erscheint, gibt es doch noch günstigere Varianten, z.B. von Logitech, um kleine Konferenzräume mit Videokonferenz Technik auszustatten. Über einen Servicevertrag will Google die Betriebssicherheit der Videokonferenz Lösung gewährleisten.

Auch die Anbindung von H.323 und SIP basierten Videokonferenz Lösungen ist möglich, dafür wird allerdings ein Videokonferenz Service benötigt, der die Gateway-Funktion herstellt. Außerdem sollen auch Telefonteilnehmer in die Videokonferenzen zugeschaltet werden können. Darüber hinaus können natürlich Hangouts User vom Rechner und mobilen Geräten an den Videokonferenzen teilnehmen.

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Die Anwender benötigen ein gültiges Gmail Konto und können dann mit 15 Teilnehmern Videokonferenzen schalten. Über die Fernbedienung sollen alle Funktionen steuerbar sein und die Integration in andere Google Dienste (z.B. Kalender etc) kann ein rundes Paket mit guter Usability ergeben.

Nach Aussage von Google wurde die Videokonferenz Lösung im eigenen Unternehmen als In-House Videokonferenz Service entwickelt und genutzt. Angeblich verfügt Google über ein Videokonferenz Netzwerk mit 7000 Videokonferenz Endpunkten und schaltete 10tausende Videokonferenzen pro Monat.

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In der Vergangenheit hatte auch schon Spielkonsolen Hersteller Nintendo Schlagzeilen gemacht, in dem eine Videokonferenz Lösung in die neue Konsole WII-U integriert wurde. Der Trend Videokonferenzen sowohl im Geschäftsalltag als auch für die persönliche und private Kommunikation einzusetzen hält an.

Eine sehr interessante Entwicklung, die das Thema Videokonferenzen noch weiter als Medium für tägliche Kommunikation etablieren wird. Wir freuen uns diese Marktentwicklung weiter zu beobachten.

Microsoft Lync 2013 – Die neuen Funktionen im Überblick

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Microsoft Lync 2013 – Das Hauptfenster

Planen Sie ein Upgrade Ihres Unified Communication IM Clients? Im Anschluss an den „Was ist Microsoft Lync?“ – Artikel von Mark Stubbles würde ich Ihnen gerne einen Überblick über die neuen Funktionen von Lync 2013 verschaffen.

Im Vergleich hatte der Microsoft Office Communicator (auch bekannt als OCS) eher das Aussehen von Windows XP, während Lync 2010 eher an Windows 7 erinnert. Lync 2013 hat nun endlich den Anschluss geschafft und sieht und „fühlt“ sich an wie Windows 8 und Office 365. Natürlich hat der Lync 2013 mehr zu bieten als nur gutes Aussehen. Hierunter habe ich ein paar der neuesten Funktionen aufgelistet, die mir selbst am interessantesten scheinen:

Die neuen Funktionen von Lync 2013

Visuelle Funktionen:

Das Hauptfenster ist optimiert worden und bietet besseren Zugang als auch intuitive Bedienung der Anwendung. Die neue Gesprächsfunktion hat nicht mehr mehrere Chatfenster zur gleichen Zeit offen – so hat man alle an einem Platz und kann sie leicht durchsehen. Ähnlich wie bei den Registerfenstern bei Google Chrome kann man nun einzelne Gespräche auswählen und sie in einem separaten Fenster anzeigen lassen und danach natürlich wieder zurückschieben.

Wenn Sie sich Bilder und Schriftarten größer anzeigen lassen wollen, können Sie die Einstellungen leicht ändern. Das ist nicht nur nützlich für Nutzer mit einer Sehbehinderung, sondern auch wenn Sie ein Display haben, das an einer Wand installiert ist.

Einfachere Nutzung:

Der Lync 2013 Client und das Online Meeting add-in sind jetzt im Setup Programm von Office 2013 enthalten, was die Nutzung von Seiten der Software wesentlich vereinfacht, speziell für große Unternehmen mit tausenden von Arbeitsplätzen.

Allerdings bringt das auch eine Änderung der Funktionen für Gruppen mit sich. Anstelle der Arbeit mit communicator.adm Dokumenten zur Bestimmung von Funktionen, werden ADMX und ADML Administrator Vorlagen bereitgestellt. Für mehr Informationen schlage ich vor, den Microsoft Artikel zu “Group Policy Settings for Lync 2013“ zu lesen.

BYOD Erweiterungen:

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Microsoft Lync 2013 – Auf dem Smartphone

Während es mit der Lync 2010 App für das Smartphone nur möglich war, zugeschaltet zu werden und Sofortnachrichten zu schreiben, ist es mit der Lync 2013 App auch möglich Sprachanrufe und Videokonferenzen zu initiieren, sowohl über Wifi als auch über Datenverbindungen. Auch wenn viele Festnetzanschlüsse in Büros mit Lync verbunden werden können, kann die Nutzung von Lync auf dem Smartphone dauerhaft deren Nutzung ersetzen und Kosten sparen. Für detaillierte Informationen zu diesem Thema empfehle ich die „Mobile Client Comparison Tables“-Seite von Microsoft.

Nutzer, die von firmen-externen Arbeitsplätzen arbeiten, können sich ebenfalls über gute Neuigkeiten freuen. Die Lync 2013 App für webbasierte Konferenzen unterstützt nun Sprach-und HD Videokonferenz Geräte. Teilnehmer eines Meetings können ihre Bildschirme zur Zusammenarbeit teilen und die Rolle des Moderators neu verteilen – sie kriegen das komplette Lync 2013 Meeting Paket ohne den Software Client auf ihrem Gerät installiert zu haben.

Praktische Anwendungen:

Lync 2013 kommt in virtuellen Umgebungen besser zurecht. Die virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) unterstützt Audio und Videogeräte, wie ein Headset oder eine Webcam, dabei, sich mit dem Client zu verbinden, obwohl Sie ein virtuelles Gerät wie einen Thin Client oder einen für einen anderen Zweck konzipierten Arbeitsplatz nutzen. Mehr Details zur Nutzung des Lync VDI Clients gibt es im Microsoft TechNet Artikel.

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Microsoft Lync 2013 – Integration von Chaträumen

Eine andere interessante Funktion ist die Chatroom Integration (auch bekannt als bestehen bleibende Chatrooms oder Topic Feeds). Bereits die älteren Versionen ermöglichten das Gründen einer Gruppe für mehrere Nutzer, z.B. um eine Präsentation zu halten. Beim neuen Lync ist es nun möglich, diese Gruppen permanent aufzusetzen und andere Teilnehmer hinzuzufügen, die Zugriff auf den gesamten Inhalt haben. Das mag nicht für alle Organisationen gelten, aber diese Funktion könnte den Nutzen von statischen E-Mailverteilern schmälern und einen neuen dynamischen Weg zum Datenaustausch aufzeigen. Wenn Sie es nicht für alle Nutzer zugänglich machen wollen, gibt es eine Option, um den Zugriff zu personalisieren.

Eine neue Funktion ist außerdem der Status „presenting“, der ankommende Kommunikation blockt, außer der Sender ist Mitglied einer genehmigten Gruppe. Falls Sie zwei Bildschirme nutzen und einer davon der „presenting“ Bildschirm ist, wird das nicht automatisch für Sie getan.

Vielleicht haben Sie mit vorangegangenen Versionen des Clients die Erfahrung gemacht, dass Sie ein bestimmtes Gespräch zur Referenz gerne behalten würden, aber das Gerät neu starten müssen. Was passiert? Das Gespräch ist weg. Bei der neuen Version von Lync 2013 kommt das Gespräch nach dem Neustart zusammen mit den Inhalten zurück. Das war für mich in solchen Momenten eine große Zeitersparnis.

Verbesserungen bereits bestehender Funktionen:

  • Update von Outlook Kalender und Meeting Funktionen
  • Native Video Conferencing verbessert
  • Web App and Mobile App unterstützen jetzt Voice und Videokonferenzen
  • Anzeige von Kontaktinformationen wurde verbessert
  • Funktionen zur Teilnahme an Meetings wurden sehr verbessert, um die Zusammenarbeit zu optimieren

Haben Sie Lync 2013 schon ausprobiert? Vermissen Sie eine neue Funktion? Ich würde mich über Ihre Meinung sehr freuen! Lassen Sie im Kommentarfeld von sich hören!

Innovative Technologien für Investor Relations

Der Einsatz von innovativen Technologien für Investor Relations Verantwortliche wird zunehmend wichtiger. Die globale Finanzkrise hat zu einer großen Unsicherheit auf den weltweiten Finanzmärkten geführt. Die Reaktionen der Finanzakteure auf Meldungen aus den Investor Relations Abteilungen der börsennotierten Unternehmen führen teilweise zu heftigen Kursschwankungen.

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Jan Johansson (President & CEO von SCA) während einer Jahreshauptversammlung (Photo: SCA)

Aus diesen Gründen ist es eine wichtige Aufgabe für das Management der Unternehmen und die Investor Relations Abteilungen verlorenes Vertrauen wiederherzustellen und zielgerichtet mit den Aktionären, Analysten und anderen Finanzmarkt-Teilnehmern zu kommunizieren. Für diese Kommunikation setzen Unternehmen immer mehr auf innovative Technologien für Investor Relations. Diese innovativen Technologien werden auch als Unified Communications Technologien bezeichnet und unterstützen den Bereich Investor Relations maßgeblich bei der effizienten Kommunikation mit oftmals zahlreichen Aktionären. Nicht selten sind die Aktionäre rund um die Welt verteilt in verschiedenen Zeitzonen.

Zu den wichtigsten innovativen Technologien für Investor Relations (Unified Communications) zählen:

Videokonferenz Services

Videokonferenz Services ermöglichen den Unternehmen schnell und einfach mit Aktionären oder auch Analysten in Kontakt zu treten. Dabei sind die Kosten für moderne Videokonferenz Services in den letzten Jahren sehr attraktiv geworden. Neben der reinen Video Übertragung ermöglichen die Videokonferenz Services auch das Einbinden von anderen Inhalten direkt in die Videokonferenz. So können z. B. Microsoft PowerPoint Präsentationen oder Business Pläne in Form von Microsoft Excel-Tabellen mit internationalen Teilnehmern besprochen werden. Die Videokonferenz Services helfen dabei nicht nur eine persönliche und hochwertige Kommunikation mit den Gesprächsteilnehmern zu pflegen, sondern sparen auch schnell große Mengen an Geld und erhöhen die Produktivität. Mussten in der Vergangenheit die Investor Relations Mitarbeiter für nur einen Termin mit dem Flugzeug reisen, können heute an nur einem Tag per Videokonferenz eine Vielzahl an Terminen wahrgenommen werden.

Live Video Streaming über IP

Eine weitere Form der Kommunikation ist die Übertragung von wichtigen Veranstaltungen per Live Video Stream. So können Hauptversammlungen oder Analysten Meetings in HD Qualität an zehntausende Nutzer weltweit übertragen werden. Dabei kann der Video-Stream mit dem Laptop, PC, Tablet oder Smartphone empfangen werden oder auf Digital Signage Displays und in Meeting-Räumen gezeigt werden. Die Möglichkeiten für IP Video Streaming werden auch als Service angeboten, dabei wird das Video Streaming von Fachfirmen nur für eine spezielle Veranstaltung bereit gestellt.  Alternativ können Unternehmen auch eine eigene IP Videostreaming Lösung aufbauen. Das ermöglicht einen flexiblen Einsatz und kann bei häufiger Nutzung auch finanziell eine attraktive Lösung sein.

Video-on-Demand Plattformen

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Analyst folgt gespannt der Jahreshauptversammlung (Photo: QSC AG)

Der Einsatz von Video-on-Demand Plattformen dient zur Archivierung und Wiedergabe von aufgezeichneten Videos, Videostreams oder Videokonferenz. So können interessierte Shareholder, die z. B. auf Grund von Zeitverschiebungen keine Möglichkeit hatten an der Videokonferenz teilzunehmen oder den Videostream zu empfangen einfach im Nachhinein auf die aufgezeichneten Videos zugreifen. Diese Form der Technologie wird auch als Corporate YouTube bezeichnet. Auch im Falle von Video-on-Demand Plattformen können Unternehmen zwischen gehosteten Services oder einer eigenen Lösung im Netzwerk des Unternehmens entscheiden.

Zusammenfassung

Es kann festgestellt werden, dass innovative Technologien für Investor Relations Abteilungen einen enormen Mehrwert darstellen können. Auch ein Business Case kann relativ einfach abgeleitet werden, da neben der qualitativen Verbesserung der Kommunikation auch Kosten, z. B. für Flüge, Bahnfahrten oder Hotels gespart werden. Zudem kann der Einsatz von Unified Communications Technologien zu einer höheren Produktivität in den Abteilungen führen.

Was ist Telemedizin?

Der Begriff Telemedizin ist aktuell ein großes Thema und wird auch bereits von der renommierten Presse (siehe Frankfurter Allgemeine Zeitung) aufgegriffen.  Dabei liegt der erste Einsatz von Telemedizin und damit auch die Verwendung des Begriffes Telemedizin bereits einige Jahre zurück. Generell beschreibt Telemedizin einen Ansatz, bei dem ein Arzt räumlich getrennt vom Patient eine Untersuchung durchführt oder Diagnose stellt.

Aufgrund der deutlichen Verbesserung moderner Videokonferenzen und dem stetigen Ausbau der IP Netzwerke weltweit hat die Telemedizin wieder aktuell an starker Bedeutung gewonnen. Getrieben wurde die Professionalisierung der Telemedizin vor allem durch Länder und Regionen mit großen Flächen und relativ geringer Einwohnerdichte. So lassen sich mit Hilfe von Telemedizin schneller lebenswichtige Entscheidungen treffen und erste Diagnosen stellen oder sehr kostengünstig Experten für bestimmte Fragen zu einem Gespräch hin zu ziehen. Vorreiter für den Einsatz von Telemedizin sind die USA, Australien oder auch skandinavische Länder.

Als technische Plattform dienen oft moderne Videokonferenzsysteme, da diese Lösungen bereits viele der wichtigsten Telemedizin Funktionen mitbringen. Zu den wichtigsten Telemedizin Funktionen gehören eine optimale HD Videokonferenz Qualität für Punkt zu Punkt Verbindungen und Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern sowie die Möglichkeit zum Austausch von Unterlagen, Röntgenbildern oder Blutwerten über die Videokonferenzen (Desktop Sharing). Vor allem Videokonferenz Services, die flexibel mit verschiedenen Geräten nutzbar sind bieten eine gute Ausgangsmöglichkeit für die Telemedizin. Dann können Ärzte aus einem Besprechungsraum per Videokonferenz mit einem Patienten konferieren, der an seinem PC zu hause sitzt und ein Facharzt kann mit dem iPad über das Hotel Wlan hinzugezogen werden.

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Beispiel von Telemedizin:
Konzeptzeichnung von Sarah Kaiser

Sehr wichtig ist die einfache Bedienbarkeit der Videokonferenzlösung. Oftmals ist die Zielgruppe, vor allem auf Seite der Patienten, in einem Alter von 60plus und mit dem Umgang moderner Technik nicht vertraut. Eine einfache Installation und selbsterklärende Bedienoberfläche sind somit wesentliche Aspekte für den Einsatz von Telemedizin. Außerdem sind Videokonferenz Lösungen zu bevorzugen, die relativ wenig Bandbreite benötigen, da die Patienten in vielen Fällen über keine Hochleistungsinternetverbindung verfügen.

Auch in Deutschland kommt Telemedizin neuerdings öfter zum Einsatz. Die Szenarien für den Einsatz sind sehr vielfältig. Ärzte nutzen die Systeme für den Austausch mit internationalen Kollegen. Patienten können zur Vorsorge, Untersuchung oder Nachsorge mit dem Telemedizin System angewählt werden und auch Live Übertragungen aus dem OP z.B. in einen Hörsaal einer Universität sind möglich.

Trotz der zahlreichen Einsatzszenarien ist Telemedizin noch nicht weit verbreitet. Die Vorbehalte liegen im Besonderen in den geringen Erfahrungswerten und bei einigen Systemen sehr hohen Anschaffungskosten begründet. Ärzte suchen daher vermehrt nach einfachen Lösungen, die auf Mietbasis zur Verfügung gestellt werden und nur geringe monatliche Mehrkosten verursachen.

Für diese sehr speziellen Anforderungen rüsten sich die Hersteller der Videokonferenz Hardware aber auch die Videokonferenz Service Anbieter. Bereits heute sind wenige Spezialanbieter im Bereich der Videokonferenz Services in der Lage eine erstklassige und preislich attraktive Telemedizin Konzeption zur Verfügung zu stellen.

Mit immer besserer Qualität der Lösungen und geringeren Kosten für Telemedizin und Videokonferenz Services wird auch die Mehrzahl der Ärzte in Deutschland die Vorzüge der technischen Entwicklungen in die täglichen betrieblichen Abläufe einbinden und die Vorteile von Telemedizin für Patienten und behandelnde Ärzte anbieten.

Trotz der zahlreichen Einsatzszenarien ist Telemedizin noch nicht weit verbreitet. Die Vorbehalte liegen besondern in den geringen Erfahrungswerten und bei einigen Systemen sehr hohen Anschaffungskosten begründet. Ärzte suchen daher vermehrt nach einfachen Lösungen, die auf Mietbasis zur Verfügung gestellt werden und nur geringe monatliche Mehrkosten verursachen.

Für diese sehr speziellen Anforderungen rüsten sich die Hersteller der Videokonferenz Hardware aber auch die Videokonferenz Service Anbieter. Bereits heute sind wenige Spezialanbieter im Bereich der Videokonferenz Services in der Lage eine erstklassige und preislich attraktive Telemedizin Konzeption zur Verfügung zu stellen.

Mit immer besserer Qualität der Lösungen und geringeren Kosten für Telemedizin und Videokonferenz Services wird auch die Mehrzahl der Ärzte in Deutschland die Vorzüge der technischen Entwicklungen in die täglichen betrieblichen Abläufe einbinden und die Vorteile von Telemedizin für Patienten und behandelnde Ärzte anbieten.

Gute Zusammenarbeit durch Knowledge Management

Die Kehrseite der Medaille von Unternehmenswachstum und wie man mit Knowledge Management dagegen ankämpfen kann

Um eine effiziente Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist nicht nur die Verwendung von angemessenen Zusammenarbeitsmethoden ein wichtiges Kriterium. Um eine gute Ausgangsbasis zu schaffen ist es zunächst wichtig miteinander zu kommunizieren, zu wissen was der Arbeitsbereich seiner Kollegen ist und was man von den anderen erwarten kann.

In schnell wachsenden Unternehmen ist es wahrscheinlich, dass Kollegen die früher eng zusammengearbeitet haben sich immer weiter distanzieren. Dabei geht es vielleicht nicht einmal um eine physische Distanz, vielmehr spezialisieren sich Mitarbeiter immer mehr auf ihr persönliches Fachgebiet und neigen aufgrund dessen dazu ständig in verschieden Gruppen zu arbeiten, in denen sie ihr Spezialwissen einbringen können.

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Dies ist ein ganz normaler Nebeneffekt unternehmerischen Wachstums, leider gibt es wenig Möglichkeiten um einen negativen Einfluss auf die Servicequalität zu verhindern. Um diesem Prozess entgegenzuwirken ist es wichtig, die Bedeutung von Knowledge Management im Unternehmen zu verbessern. Bei der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder der Zusammenarbeit im eigenen Unternehmen ist es wichtig individuelles oder implizites Wissen in Common Sense zu verwandeln, also es jedermann zugänglich zu machen.

Da GMS (Global Media Services) ebenfalls nicht von derartigen Effekten durch Wachstum gefeilt ist, haben wir eine Möglichkeit gefunden um Wissen zu teilen und einen Einblick in die Arbeit der jeweiligen Teams zu bieten. Deshalb hat Markus Mattern, in seiner Position als einer unserer Senior VIP Video Conference Bridge Operator, viel Aufwand in die Vorbereitung einer Präsentation über technische und betriebliche Einzelheiten seiner Arbeit und der Arbeit seines Teams investiert.

Ursprünglich war ein einzelner Workshop-Termin für interessierte Mitarbeiter geplant, um mehr über die Arbeit anderer Teams zu lernen. Da jedoch so viele Anfragen bei uns eingetroffen sind, haben wir uns dazu entschlossen mehrere Workshops zu halten und sogar Wochenenden zu nutzen.

Der Workshop

Der Inhalt der Präsentation ist in einer sehr ansprechenden und visuellen Art und Weise gestaltet worden, sodass jeder im Publikum, egal was sein beruflicher Hintergrund ist. Sowohl die betrieblichen Abläufe, die Tätigkeiten des Videokonferenz Bridging Services, als auch die technische Einführung in den Aufbau der Videokonferenzen wurden eingehend behandelt.

In diesem Workshop haben wir als Beispiel Cisco TelePresence Geräte verwendet und die Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen einer Multipoint Control Unit (MCU) erklärt. Wir haben diese Vorgehensweise gewählt, da wir der Überzeugung sind, dass es sogar innerhalb des gleichen Unternehmens wichtig ist klare Vorstellungen davon zu haben was umgesetzt werden kann und was die Grenzen der Möglichkeiten überschreitet.

Markus erklärte wozu Video Communication Server (VCS) nützlich sind und wie sie verwendet werden können um Firmen-Firewalls in einer rechtlich einwandfreien Weise zu überbrücken (Traversal). Dies ist insbesondere für Unternehmen mit strikten Netzwerkrichtlinien, oder für den Übergang vom Intranet zum Internet wichtig. Es zeigt aber auch, dass, falls die Firewallüberbrückung gut geplant, konfiguriert und gemanagt ist, man viele ISDN Kosten sparen kann.

Nach dem Abschluss unserer Sitzungen haben wir von allen Teilnehmern sehr gutes Feedback bekommen und freuen uns schon auf den nächsten Workshop, in dem vielleicht dann eine andere Abteilung ihre Arbeit vorstellt.

Vielen Dank an Markus!

Warum ITIL ein wichtiges Kriterium für Videokonferenz Managed Services ist

ITIL Standards überall – Ist das auch relevant für AV Services?

Das ITIL Framework steht für Information Technology Infrastructure Library und ist in der Mehrzahl großer IT Abteilungen heute als wichtiges Rahmenwerk für professionelles IT Service Management Abläufe etabliert. ITIL wird als Rahmenwerk kontinuierlich weiterentwickelt und steht aktuell in der dritten Auflage als ITILv3 für Verfügung.

Aber warum ist ITIL für AV, Medientechnik und Videokonferenz Managed Services heute von großer Bedeutung?

Die Frage ist relativ einfach zu beantworten, stellt aber in der Umsetzung eine weitaus höhere Komplexität dar. Die technische Entwicklung der Videokonferenzsysteme, Telepresence Lösungen und Konferenzraumtechnik schreitet rasend schnell voran. Das wohl wichtigste Merkmal bei dieser technischen Entwicklung der Medientechnik ist neben qualitativen Verbesserungen die Tatsache, dass zunehmend Systeme in die großen IP Netzwerke eingebunden werden können. Einen großen Anteil hatte die Entwicklung der früher ISDN basierten Videokonferenz hinzu IP basierter Videokonferenz. Aber auch andere Komponenten der Medientechnik werden heute IP-fähig hergestellt, z.B. Medientechnik für Signalmanagement, Routing oder Raumsteuerungen. Die Idee dabei ist es ein einfaches Management und Monitoring der Medientechnik im Idealfall remote zu ermöglichen.

Die beschriebene Entwicklung führt dazu, dass sich auch die Verantwortlichkeiten für den Bereich Medientechnik innerhalb der Unternehmen stark wandeln. War früher noch das Gebäudemanagement für die Medientechnik und die Konferenzraumtechnik zuständig, übernehmen heute zunehmend die IT Abteilungen der Unternehmen die Verantwortung für IP-basierte Medientechnik und Videokonferenzen.

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Im Rahmen dieser verlagerten Verantwortung stellen die IT Abteilungen aber auch neue Anforderungen an die Lieferanten und auch die Betreiber der Medientechnik, sogenannte AV oder Videokonferenz Managed Services Dienstleister. Die Videokonferenz Managed Service Provider sollen die gleiche Sprache sprechen, wie auch andere IT Bereiche (Netzwerk, Firewall, Security usw) aber trotzdem tiefes Fachwissen zur Videokonferenz und Medientechnik mitbringen. Das ITIL Framework erleichtert die Abstimmung einer gemeinsamen Sprache ungemein und ermöglicht es auch Bereichs-übergeifende Prozesse zu implementieren und zu optimieren. Nicht selten sollen externe Serviceprovider interne Tools und ITSM Plattformen nutzen, dabei werden Vorgänge, wie Incident oder Problemen Management aber auch Knowledge Management nach standardisierten Abläufen abgebildet.

Für die Videokonferenz Managed Services Provider bedeutet diese Entwicklung eine große Investition in Zertifizierung nach ITIL und oftmals die Umstellung etablierter Abläufe im eigenen Unternehmen. Vielen Videokonferenz Managed Service Providern fehlt dazu schlicht die Betriebserfahrung im Umfeld großer ITIL Umgebungen.

Unternehmen, die sich mit der Einführung eines Videokonferenz Managed Services für den Betrieb der Videokonferenz Infrastruktur, Videokonferenzsysteme oder auch Videokonferenz Bridging Services beschäftigen, sollten bei möglichen Anbietern neben der technischen Expertise und Videokonferenz Erfahrung immer auch die Leistungsfähigkeit und Expertise in IT Abläufen und ITIL Frameworks hinterfragen.

Die Zukunft mobiler Videokommunikation mit Tablets

In den letzten Jahren haben Tablets großen Zuspruch privater Nutzer gefunden und waren ein wichtiger Umsatztreiber für Apple, Samsung und andere Hersteller. Nach der rasenden Verbreitung in den Haushalten wachsen auch die Wünsche und Begehrlichkeiten die Tablets auch in Unternehmensumgebungen einzusetzen. Die Anwender stammen oft aus dem Senior Management und wollen möglichst alle Funktionen des herkömmlichen PC oder Laptops auf dem Tablet wiederfinden.

Diesen Trend haben auch die Hersteller von Videokonferenzsystemen und Videokonferenz Software erkannt und in die Entwicklung von iOS und Android Apps investiert, um den Nutzern die Möglichkeit zur Videokonferenz auf dem Tablet zu ermöglichen.

Fast alle namhaften Hersteller, wie z.B. Cisco, Polycom, Lifesize oder Vidyo bieten heute verschiedene Apps zur Durchführung von Videokonferenzen.

Aber taugen diese Entwicklungen wirklich zum Mega-Trend in den nächsten Monaten und Jahren? Welche Einsatzorte sind denkbar für mobiles Videoconferencing mit dem iPad oder anderen Geräten? Und wann können die Mobilfunkunternehmen eine Netzabdeckung in ausreichender Qualität zur Verfügung stellen, so dass Videokonferenzen ohne WLAN hoch auflösend funktionieren?

Wir haben fast alle gängigen Apps am Markt getestet und können allen gute Grundfunktionen mit weiterem Verbesserungspotential attestieren. Ein wichtiger Vorteil einiger Apps ist die Nutzung ohne zusätzliche Lizenzkosten. Aber eines haben alle Apps bisher gemein: eine störungsfreie Anwendung nur mit 3G und ohne WLAN können die Apps bisher nicht garantieren. Wir sind gespannt, ob die Einführung von LTE hier Abhilfe schaffen kann und die Tablets damit wirklich zu mobilen Videokonferenzsystemen werden.

Neben den technischen Aspekten beschäftigen wir uns aber auch mit der Perspektive der Anwender und ob die Tablets einen wirklichen Mehrwert für die Arbeit von Mitarbeitern bringen können. Vielleicht sitzen bereits in einigen Monaten Menschen neben uns auf der Parkbank oder im ICE und unterhalten sich in HD-Auflösung per Videokonferenz mit Ihren Kollegen auf der anderen Seite der Welt.

Fakt ist, dass durch die hohe Verbreitung der Tablets zahlreiche potentielle mobile Videokonferenzsysteme entstanden sind und täglich massenweise neue hinzu kommen und die technische Entwicklung und der Aufbau der Mobilfunknetze rasend vorangetrieben wird.