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Einsatz von Videokonferenzen im Projektmanagement

Während sich die Technologien stetig weiterentwickeln gilt es sich einer äußerst dynamischen Welt anzupassen. Aufgrund dieser rasenden Entwicklung ist es zunehmend von Vorteil sich dieser Geschwindigkeit anzugleichen und Verbesserungen an seiner Projektarbeit durchzuführen.
Der Schlüssel zu erfolgreichem Projektmanagement ist eine gute Kommunikation, besonders in der Übermittlung von Zielen, Updates und anderen Informationen an alle Beteiligten.

Videokonferenzsysteme – stirbt Hardware aus?

Lange Zeit waren raumbasierte Videokonferenzsysteme die einzige Möglichkeit, um Videokonferenzen in guter Qualität und ausreichender Verschlüsselung durchzuführen. Mit Cisco (ex Tandberg), Polycom und Lifesize bildeten sich dominierende Hardware Hersteller für Videokonferenzsysteme. Die zumeist sehr teuren Videokonferenzsysteme wurden gemeinsam mit ergänzender Medientechnik (Displays, Projektoren und Mediensteuerungen) in eigens vorgesehene Konferenzräume eingebaut. Die Investitionskosten für einen hochwertig ausgestatteten Videokonferenzraum überstiegen schnell mehrere zehntausend Euro. Trotzdem rechtfertigten die prognostizierten Reisekosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen die Investition. Ergänzend wurden eigene Videokonferenz Infrastruktur Komponenten (MCUs, Gatekeeper, Gateways) verkauft, um Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern sowie einen einheitlichen Rufnummern-Plan und zentrale Administration zu gewährleisten.

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Heute drängen immer mehr neue Hersteller auf den Markt, die vor allem softwarebasierte Videokonferenz Lösungen vermarkten. Zu den wichtigsten Unternehmen zählen mit Sicherheit Vidyo, Pexip, BlueJeans und Acano. Zur Nutzung werden vor allem eigene Software Clients bereitgestellt, die vom Computer oder vom Tablet aus problemlos genutzt werden können. Die Story ist einfach und sinnvoll – schnell kann jeder Nutzer im Unternehmen mit bereits vorhandener Hardware (Rechner) oder einem eigenen Geräte (BYOD Tablet oder Smartphone) an HD Videokonferenzen teilnehmen. Damit die „alte Welt“ der herkömmlichen Videokonferenzsysteme auch an den neuen softwarebasierten Videokonferenzen teilnehmen können werden Gateway Funktionen bereitgestellt. Auch die Investitionen in Videokonferenz Infrastruktur werden immer günstiger. Einige Anbieter haben heute schon Videokonferenz Services im Programm. Bei diesen sogenannten Video-as-a-Service Lösungen muss der Kunde keine eigene Infrastruktur mehr beschaffen, sondern kann einfach den Service gegen monatliche Zahlung nutzen.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Stirbt Videokonferenz Hardware aus?

Aus unserer Sicht kann diese Frage nicht einfach und pauschal beantwortet werden. Neben den individuellen Anforderungen der Nutzer muss auch der jeweiligen Einsatzort geprüft werden. Fakt ist, dass Videokonferenz Software interessante und kostengünstige Erweiterungen zu bestehenden Hardware Lösungen bietet und auch den Bereich der Videokonferenz Infrastruktur revolutioniert. Weitere Informationen zu diesem Thema und anderen interessanten Themen aus den Bereichen Telepresence, Videokonferenz und Unfied Communications können Sie sich als kostenlose Whitepaper herunterladen.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem spannenden Thema? Nutzen Sie bereits eine Videokonferenz Software Lösung oder haben Sie sowohl Hardware als auch Software im Einsatz?

Videokonferenz Lösung von Google

google-logo-largeDer Internet-Konzern Google bringt eine eigene Videokonferenz Lösung auf den Markt. Dabei verbindet Google einen einfachen Chrome-Box-Rechner mit der bereits bestehenden Videokonferenz Software Lösung Hangouts. Ergänzt um eine HD-Videokonferenz Kamera mit einer 1080p Auflösung, einen Lautsprecher sowie eine eigene Fernbedienung wird daraus ein Videokonferenzsystem für kleinere Besprechungsräume.

Interessant ist vor allem der Preis. Die Videokonferenz Lösung soll für unter 1000 US-Dollar erhältlich sein. Obwohl der Preis gegenüber den meisten Videokonferenz Herstellern günstig erscheint, gibt es doch noch günstigere Varianten, z.B. von Logitech, um kleine Konferenzräume mit Videokonferenz Technik auszustatten. Über einen Servicevertrag will Google die Betriebssicherheit der Videokonferenz Lösung gewährleisten.

Auch die Anbindung von H.323 und SIP basierten Videokonferenz Lösungen ist möglich, dafür wird allerdings ein Videokonferenz Service benötigt, der die Gateway-Funktion herstellt. Außerdem sollen auch Telefonteilnehmer in die Videokonferenzen zugeschaltet werden können. Darüber hinaus können natürlich Hangouts User vom Rechner und mobilen Geräten an den Videokonferenzen teilnehmen.

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Die Anwender benötigen ein gültiges Gmail Konto und können dann mit 15 Teilnehmern Videokonferenzen schalten. Über die Fernbedienung sollen alle Funktionen steuerbar sein und die Integration in andere Google Dienste (z.B. Kalender etc) kann ein rundes Paket mit guter Usability ergeben.

Nach Aussage von Google wurde die Videokonferenz Lösung im eigenen Unternehmen als In-House Videokonferenz Service entwickelt und genutzt. Angeblich verfügt Google über ein Videokonferenz Netzwerk mit 7000 Videokonferenz Endpunkten und schaltete 10tausende Videokonferenzen pro Monat.

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In der Vergangenheit hatte auch schon Spielkonsolen Hersteller Nintendo Schlagzeilen gemacht, in dem eine Videokonferenz Lösung in die neue Konsole WII-U integriert wurde. Der Trend Videokonferenzen sowohl im Geschäftsalltag als auch für die persönliche und private Kommunikation einzusetzen hält an.

Eine sehr interessante Entwicklung, die das Thema Videokonferenzen noch weiter als Medium für tägliche Kommunikation etablieren wird. Wir freuen uns diese Marktentwicklung weiter zu beobachten.

Telepresence – Unter anderem per Raspberry Pi

Videokonferenzen sind in Unternehmen ein immer beliebteres Mittel, um kosten- sowie umweltschonend mit anderen Firmen und Kollegen zusammenzuarbeiten, die sich vielleicht in einer anderen Stadt, einem anderen Land oder gar auf einem anderen Kontinent befinden. Kostenschonend aus dem Grund, dass so keine teuren Flug- oder Zugtickets gekauft werden müssen. Durch weniger Geschäftsreisende, die so in der Luft sowie auf der Straße unterwegs sind, wird zudem die Umwelt geschont durch einen geringeren CO² Ausstoß. Die Videokonferenz ist insofern tatsächlich eine Technologie der Zukunft. Doch wer sich darauf einlässt, muss auch mit Problemen wie einer schlechten Verbindung rechnen oder mit zu kleinen Bildschirmen, so dass man den Gesprächspartner kaum erkennen kann. Selbst in Zeiten des Internets, wo wir regelmäßig Skype und andere Programme benutzen, ist die fehlerfreie und deutliche Verbindung mit jemandem am anderen Ende der Welt nicht unbedingt gewährleistet.

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Bild von soapbeard

In der Technologiewelt rund um Videokonferenzen hat sich aus diesem Grund in den letzten Jahren viel getan. Ein großer Schritt in diese Richtung fand ab dem Jahr 2001 statt, als viele nach den Anschlägen des 11. Septembers es für eine Weile gar nicht mehr wagten, ein Flugzeug zu besteigen und der Trend der Videokonferenzen zu boomen begann. Heute benutzen viele Unternehmen die wohl hochwertigste Ausführung der Videokommunikationstechnologie: Telepresence. Hierbei wird eine relativ realitätsnahe Atmosphäre direkt in einem Konferenzraum geschaffen, der mit hochwertigen Bildschirmen und Kameras ausgestattet ist. So sieht es für diejenigen, die sich wirklich in dem Raum befinden, aus, als wären alle anderen Teilnehmer an der Konferenz auch tatsächlich mit dabei und nicht nur auf einem Bildschirm zu erkennen. Oftmals werden die Teilnehmer in Lebensgröße auf Full-HD-Displays dargestellt. Mehr allgemeine Informationen zum Thema Telepresence gibt es hier zu lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Telepresence.

Manchmal werden regelrechte Telepresence Roboter geschaffen, die per Bildschirm den entsprechenden Mitarbeiter im Unternehmen einblenden, während sich dieser aber eigentlich an einem ganz anderen Ort befindet, den Roboter aber aus der Ferne steuern kann. Möglich gemacht wird dies unter anderem mit der Technologie des Minicomputers Raspberry Pi. Der kreditkartengroße Platinencomputer ist ein wahres Wunderwerk der Technik, das erst vor knapp zwei Jahren auf den Markt kam und damals zunächst exklusiv von RS Components und Farnell vertrieben wurde. Heutzutage sind die neusten Modelle jedoch von mehreren Anbietern erhältlich. Mit dem Ein-Chip-System können Bastler aus dem kleinen Gerät all das machen, was sie sich vorstellen können, so unter anderem einen Telepresence Roboter bauen. Das neueste Modell des Himbeer-Computers ist das Raspberry Pi B mit mehr Speicherplatz, Ethernet-Schnittstelle und einem zweiten USB Anschluss.

Als Bildschirm für den Telepresence Roboter kann jedes beliebige Tablet verwendet werden, das auf einen fahrbaren Untersatz geschnallt wird, damit sich der Roboter auch beliebig vom Fleck bewegen kann. Um ihn zu bedienen, öffnet man eine Videochat Option auf dem Tablet und kontrolliert den Roboter vom Browser aus mit Hilfe des Web Interfaces. So kann der Roboter sich bewegen, gucken und reden. Kontrolliert wird der fahrbare Untersatz durch einen Radioempfänger, der an ein Raspberry Pi Gerät angeschlossen ist. So können Kommandos praktisch weitergegeben werden. Was man noch für tolle Sachen mit einem Raspberry Pi Rechner anstellen kann, wird unter anderem hier beschrieben: www.raspberrypiguide.de.

Acano – Videokonferenz Infrastruktur

Acano ist ein neuer Name im Bereich innovativer Videokonferenz und Unified Communications Lösungen. Acano ist ein Start-up, welches von ehemaligen Cisco, bzw. Tandberg Managern gegründet wurde. Acano hat sich zur Aufgabe gemacht den Videokonferenz Markt zu revolutionieren. Dabei setzt Acano nicht auf Videokonferenzsysteme in Form von Raumlösungen, sondern auch eine moderne Videokonferenz Infrastruktur.

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Einige Beispiele

Mit Hilfe der Acano Videokonferenz Infrastruktur werden den Nutzern virtuelle Videokonferenzräume in Form von sogenannten coSpaces zur Verfügung gestellt. Die Einwahl in die coSpaces kann mit jedem Videokonferenz System erfolgen. Damit ist Acano nicht zwangsläufige ein Ersatz für bestehende Videokonferenz Lösungen von Cisco, Polycom oder LifeSize, sondern kann eine sinnvolle Ergänzung für bestehende Lösungen bedeuten. Außerdem ist die Einwahl in den coSpace über gängige Unified Communications Lösungen (wie Microsoft Lync) über den Webbrowser (z. B. Firefox, Internet Explorer oder Chrome), mobile Devices (Tablets und Smartphones) und mit dem Telefon möglich.

So hat Acano eine interessante Positionierung zwischen den bestehenden Videokonferenz Lösungen (z. B. Cisco und Polycom) sowie den IP-Telefon Plattformen (z.B. Avaya, Cisco) und Unified Communications Lösungen geschaffen und kann einen wertvollen Beitrag für eine Enterprise-fähige Kommunikationslösung leisten. Acano vereint ehemals nicht kompatible Kommunikationslösungen in einem virtuellen Konferenzraum.

Ein entscheidender Vorteil ist das skalierbare Design der Acano Infrastruktur. Auch Anforderungen großer Unternehmen können so kostengünstig und Ressourcen-schonend gelöst werden und bei Bedarf flexibel erweitert werden. Des Weiteren ist die Acano Infrastruktur als unkomplizierte Self-Service Lösung angelegt. Das hilft die Betriebskosten gering zu halten und eine hohe Auslastung durch die Anwender im Unternehmen zu erreichen.

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Unser Fazit: eine interessante Lösung mit einer innovativen Positionierung. Das erfahrene Management Team kann Acano zu einem ernstzunehmenden Player im Bereich Unified Communications und Videokonferenzen machen. Allerdings sind einige neue Anbieter aktuell auf einem ähnlichen Weg, um einfache Videokonferenzen als Self-Service für verschiedene Endgeräte zu realisieren. Dazu gehören Vidyo, Pexip oder Blue Jeans Network um nur einige zu nennen.

Einsatzmöglichkeiten von Telemedizin Heute

Telemedizin stellt eine Vielzahl interessanter Einsatzmöglichkeiten für Ärzte und medizinische Experten zur Verfügung. Generell beschreibt der Begriff die Übertragung von Bild und Ton sowie Dokumenten mittels Videokonferenz Technik sowie die Überwachung medizinischer Daten und Patienten-Informationen mit Hilfe von Technologien. Zu den generellen Vorteilen dieser Technologie gehört die Überwindung von großen Distanzen mittels moderner Videokonferenzen. Die Einsparung von Zeit und Geld durch geringeren Reiseaufwand. Außerdem die Beschleunigung von teilweise lebenswichtigen Entscheidungen.

In Deutschland gibt es bereits Verbände und aktive Nutzer von Telemedizin. Außerdem beschäftigen sich Kongresse und Foren mit dem Thema und der Entwicklung der Telemedizin.

Telemedizin kann von verschiedenen medizinischen Experten und Institutionen vorteilhaft genutzt werden.

Telemedizin bei Ärzten

Ärzte können mittels Telemedizin mit anderen Ärzten, Experten oder Laboren kommunizieren. Dokumente, Befunde, Laborberichte oder Röntgenbilder können in einer Videokonferenz von mehreren Experten diskutiert werden. In Expertenrunden können Videokonferenzen für Tumorboards genutzt werden. Ärzte können außerdem mittels Telemedizin Kontakt mit Patienten halten.

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Telemedizin in Krankenhäusern

Krankenhäuser können Live-Übertragungen von Operationen aus dem Operationssaal realisieren. So können spezialisierte Ärzte zugeschaltet werden oder aber eine Übertragung direkt in Forschungseinrichtungen oder den Hörsaal von Universitäten aufgebaut werden. Des Weiteren sind Schwestern-Ruf-Systeme mittels Videotechnik möglich.

Labore & Forschung

Labore und Forschungseinrichtungen können mittels Telemedizin international und grenzübergreifend an gemeinsamen Projekten arbeiten. Die Entwicklung von medizinischen Innovationen kann beschleunigt werden. Die tägliche Forschungsarbeit wird mit Hilfe von Telemedizin vereinfacht und die Budgets werden für wichtige F&E Aspekte verwendet und nicht in Reisekosten und unproduktive Leerlaufzeiten investiert.

Bereits heute sind HD Telemedizin und Videokonferenz Lösungen mit kleinen Budgets nutzbar. Die Möglichkeiten reichen vom Aufbau einer eigenen Videokonferenz Infrastruktur und ausgestatteten Videokonferenzräumen bis hinzu HD Videokonferenz Services als Managed Service oder Cloud Service.

Noch befindet sich Entwicklung von Telemedizin in Deutschland in den Anfängen doch durch sinkende Betriebskosten ist zukünftig mit einer steigenden Akzeptanz und Nutzung zu rechnen.

Frankfurter Technologie Tag 2013

Die GMS Global Media Services GmbH lädt ein zum diesjährigen Frankfurter Technologie Tag. Themen sind unter anderen natürlich auch Unified Communications und Collaboration Lösungen (UCC), die es kleinen, mittelständischen und auch großen Unternehmen erlauben effektiver zu intern sowie extern zu kommunizieren.

Damit die Gäste ein möglichst breites Spektrum an Meinungen, Visionen und Lösungen vorgestellt bekommen, sind Spezialisten von namenhaften Herstellerfirmen unterstützend beteiligt. Lösungen und Neuigkeiten von folgenden Unternehmen werden vorgestellt:

VBrick

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Streaming-Technologie und Video-Over-IP Entwickler der nächsten Generation.


SMART Technologies

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Innovator und Visionär der Collaboration-Technologie in allen Sektoren.


Vidyo

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Einer der Marktführer in virtueller Videokonferenz-Infrastruktur und Videokonferenz-Software-Lösungen.


Wann?

26. September 2013

Wo?

Intercontinental Hotel, Frankfurt am Main

Weitere Informationen

Alles weitere finden Sie auf der offiziellen XING Event Seite. Sie sollten sich allerdings direkt anmelden, denn die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Das dürfte interessant werden!

Gastgeber

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Was ist WebRTC? – Der Überblick

webrtc-logoKein anderes Thema beherrscht momentan die Schlagzeilen in den Magazinen und in den sozialen Medien so wie WebRTC. Aber was ist WebRTC und was bedeutet es für Sie?

Heute möchte ich Ihnen gerne einen Überblick über diesen Trend verschaffen und erklären wo er herkommt. In diesem Artikel möchte ich gerne das Kompaktformat „Der Überblick“ ausprobieren und alle interessanten Themen auf ihren relevanten Kern reduzieren und nicht unnötig auszuschweifen.

Mir ist klar wie wenig Zeit wir alle teilweise haben, deswegen überspringen Sie die Themen, die Sie nicht interessieren ruhig.

Für was steht WebRTC?

WebRTC bedeutet Web Real-Time Communication – wir sprechen also über Kommunikation ohne Verzögerung, auf einem Web-Browser basierend ohne vorher Software zu installieren.

Was ist WebRTC?

WebRTC ist ein offense Framework, um Komponenten für Echtzeitkommunikation auf Webseiten zu platzieren. Es wird vom World Wide Web Consortium (W3C) kontrolliert, das auch nach anderen Webstandards wie HTML, XML, CSS und anderen sieht. WebRTC Komponenten beinhalten Methoden wie VoIP, Sofortnachrichten (einfacher: Chats), Videokonferenzen oder eine Kombination aus diesen. Ich persönlich zähle WebRTC zum Konzept von Unified Communications, wie es aber tatsächlich genutzt wird, kommt auf das jeweilige Unternehmen an.

Woher kommt WebRTC?

Die WebRTC Technologie wurde von Global IP Solutions (auch: GIPS) entwickelt, eine Firma, die 1990 in Schweden gegründet wurde. 2011 wurde GIPS von Google gekauft und auch das W3C begann am WebRTC Standard zu arbeiten. Seitdem haben Google und andere große Player auf dem Web Browser-Markt, wie z. B. Mozilla und Opera, WebRTC sehr unterstützt.

Wie funktioniert WebRTC?

Das Framework basiert auf HTML5 und JavaScript, aber es nutzt kein SIP oder H.323 wie andere Unified Communication Lösungen. Die Signalgebung und der Transfer von Daten funktioniert über RTP mit einer Erweiterung names „Jingle“. Mit dem neu eingeführten JavaScript Session Establishment Protocol (JSEP) können direkte Verbindungen ohne Hardware in der Mitte hergestellt werden. Je nach Nutzung können Audio-, Video- und andere Daten ausgetauscht werden, um WebRTC mit Ihrem Browser möglich zu machen.

Für unsere Firewall-Traversal Spezialisten: WebRTC kann STUN, ICE, TURN, RTP-over-TCP und unterstützt Proxies. Was kann man sich mehr wünschen?

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Wie funktioniert WebRTC? – Zum vergrößern hier klicken

Was bedeutet WebRTC für mich?

Stellen Sie sich die Auswirkungen von 1.000.000.000+ Endpunkten vor. Nicht schlecht! Das ist das mögliche Potential der Anzahl von Endpoints, die miteinander kommunizieren (d. h. VoIP Anrufe oder sogar Videokonferenzen durchführen). Obwohl Microsoft Skype als Desktop Videokonferenz kräftig pusht, stellen sie ebenfalls sicher, dass der Internet Explorer die WebRTC-Herausforderung genauso annehmen kann.

Was jetzt noch fehlt: Können WebRTC und andere Unified Communication Lösungen miteinander arbeiten? Ich glaube, dass die ersten Entwickler, die beide Welten miteinander kompatibel machen, einen signifikanten Vorsprung im Markt erhalten.

Beispiele für WebRTC?

Die Möglichkeiten sind endlos. Insbesondere im BYOD Zeitalter hat jeder sein Smartphone standing bereit und darüber hinaus kann jedes Notebook und jeder Desktop PC im WebRTC teilnehmen. Hier sind einige Beispiele:

  • Kundenservice via Videokonferenz (das Ende der Service-Hotline)
  • Zusammen via Internet an Dokumenten arbeiten (Webzusammenarbeit über Firewalls hinaus)
  • Smart-TVs ermöglichen Videokonferenzen ohne Infrastruktur oder einen Service der im Hintergrund läuft (wo ein Browser ist, ist auch ein Weg!)
  • Kein Interesse an Videokonferenzen? Machen Sie ein Videotagebuch! (Sie brauchen nur einen Cloud Speicher und WebRTC)
  • WebRTC könnte das Aussehen von Social Media Plattformen wie Facebook, LinkedIn und Twitter grundlegend verändern, falls implementiert (warum nicht schnell aus dem chat eine Videokonferenz machen?)
  • Statt Telefonnummern könnten QR-Codes und NFC-Felder in Schaufenstern angebracht sein. Einkäufer haben so die Möglichkeit via Smartphone oder Tablet direkt mit Ihnen in Verbindung zu treten (wir haben Kamera, Mikrofon und Lautsprecher am Handy – warum nicht benutzen?)

Gibt e seine Präsentation über WebRTC?

Sie haben Glück! Google hat kürzlich eine webbasierte Präsentation mit vielen interessanten Folien veröffentlicht. Ich habe weiter unten außerdem ein Video hinzugefügt, damit Sie mehr über WebRTC erfahren können. Lassen Sie mich wissen, was Sie denken!


Web Real-time Communication – Google I/O 2013 – von Justin Uberti

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=p2HzZkd2A40&w=575]

Medientechnik Betrieb

Medientechnik Betrieb steht heutzutage vor neuen Herausforderungen. Unternehmen setzen auf spezialisierte Betriebsteams oder geben den Betrieb an erfahrene Serviceprovider.

Immer mehr Komponenten der Medientechnik können heute mittels Netzwerkanbindung angesteuert werden. Die Medientechnik (auch AV Audio Video) und der Bereich IT wachsen zusammen. Die Medientechnik wird zwar in vielen Bereichen zum standardisierten IT Produkt erklärt birgt allerdings auch noch große Herausforderungen, insbesondere im Betrieb internationaler Installationen.

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Beispiel einer integrierten Videokonferenzanlage

Aufgrund des Bedürfnisses internationaler Kommunikation haben auch die Anforderungen an den Medientechnik Betrieb zugenommen. Zahlreiche Besprechungsräume werden mit AV Medientechnik ausgestattet und oftmals für Videokonferenzen ausgerüstet. Große Unternehmen besitzen meißt mehr als 1.000 Videokonferenzräume mit komplexer AV Technik. Die Vorstellung “das bisschen Medientechnik betreibt unsere IT einfach mit” stellt sich schnell als unrealistisch heraus. Die Anwender erwarten aber voll funktionsfähige Konferenzräume. Auch die Errichter der Anlagen (AV Systemhäuser, Installer) sind mangels Spezialisierung mit dem Betrieb großer Installationen überfordert. Besondere Komplexität bergen Steuerungs- und Signalmanagement, komplexe Audio und Akustik Installationen sowie maßgeschneiderte Programmierung.

Abhilfe für einen geordneten Medientechnik Betrieb schaffen maßgeschneiderte AV Betriebskonzepte, die auf die Bedürfnisse der Anwender und die technische Konfiguration der Medientechnik eingehen. Dabei ist oftmals eine Mischung aus pro-aktivem Remote Support (als 1st Level) und spezialisiertem Vor-ort Support (als 2nd Level und für Wartungen) die richtige Wahl. Bei der Erstellung des Betriebskonzeptes für die Medientechnik sollten Unternehmen in jedem Falle auf spezialisierte Fachunternehmen zurückgreifen, die ausreichende Betriebserfahrung vorweisen können.

Nach der Konzeption muss entschieden werden, ob der Betrieb der Medientechnik von eigenen Mitarbeitern übernommen wird oder an eine externe Fachfirma (AV Managed Service Provider) vergeben wird. Beim internen Betrieb sollte in umfassende Schulungen investiert werden. Bei der Vergabe an eine externe Firma sollten klare und messbare Erfolgsfaktoren (KPIs) definiert werden und ein Service Level Agreement (SLA) als Vertragsgrundlage unterzeichnet werden.

AV Technik ist im Gegensatz zu standardisierten IT Lösungen nicht nach Vorlagen oder Knowledge Artikeln zu betreiben. Tiefes Expertenwissen, handwerkliche Fähigkeiten und kreative Lösungsansätze gehören zu einem erfolgreichen Betrieb, ebenso wie fundiertes IT Fachwissen, ITIL Skills und umfassende Prozesskenntnis des jeweiligen Unternehmens.

Microsoft Lync 2013 – Die neuen Funktionen im Überblick

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Microsoft Lync 2013 – Das Hauptfenster

Planen Sie ein Upgrade Ihres Unified Communication IM Clients? Im Anschluss an den „Was ist Microsoft Lync?“ – Artikel von Mark Stubbles würde ich Ihnen gerne einen Überblick über die neuen Funktionen von Lync 2013 verschaffen.

Im Vergleich hatte der Microsoft Office Communicator (auch bekannt als OCS) eher das Aussehen von Windows XP, während Lync 2010 eher an Windows 7 erinnert. Lync 2013 hat nun endlich den Anschluss geschafft und sieht und „fühlt“ sich an wie Windows 8 und Office 365. Natürlich hat der Lync 2013 mehr zu bieten als nur gutes Aussehen. Hierunter habe ich ein paar der neuesten Funktionen aufgelistet, die mir selbst am interessantesten scheinen:

Die neuen Funktionen von Lync 2013

Visuelle Funktionen:

Das Hauptfenster ist optimiert worden und bietet besseren Zugang als auch intuitive Bedienung der Anwendung. Die neue Gesprächsfunktion hat nicht mehr mehrere Chatfenster zur gleichen Zeit offen – so hat man alle an einem Platz und kann sie leicht durchsehen. Ähnlich wie bei den Registerfenstern bei Google Chrome kann man nun einzelne Gespräche auswählen und sie in einem separaten Fenster anzeigen lassen und danach natürlich wieder zurückschieben.

Wenn Sie sich Bilder und Schriftarten größer anzeigen lassen wollen, können Sie die Einstellungen leicht ändern. Das ist nicht nur nützlich für Nutzer mit einer Sehbehinderung, sondern auch wenn Sie ein Display haben, das an einer Wand installiert ist.

Einfachere Nutzung:

Der Lync 2013 Client und das Online Meeting add-in sind jetzt im Setup Programm von Office 2013 enthalten, was die Nutzung von Seiten der Software wesentlich vereinfacht, speziell für große Unternehmen mit tausenden von Arbeitsplätzen.

Allerdings bringt das auch eine Änderung der Funktionen für Gruppen mit sich. Anstelle der Arbeit mit communicator.adm Dokumenten zur Bestimmung von Funktionen, werden ADMX und ADML Administrator Vorlagen bereitgestellt. Für mehr Informationen schlage ich vor, den Microsoft Artikel zu “Group Policy Settings for Lync 2013“ zu lesen.

BYOD Erweiterungen:

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Microsoft Lync 2013 – Auf dem Smartphone

Während es mit der Lync 2010 App für das Smartphone nur möglich war, zugeschaltet zu werden und Sofortnachrichten zu schreiben, ist es mit der Lync 2013 App auch möglich Sprachanrufe und Videokonferenzen zu initiieren, sowohl über Wifi als auch über Datenverbindungen. Auch wenn viele Festnetzanschlüsse in Büros mit Lync verbunden werden können, kann die Nutzung von Lync auf dem Smartphone dauerhaft deren Nutzung ersetzen und Kosten sparen. Für detaillierte Informationen zu diesem Thema empfehle ich die „Mobile Client Comparison Tables“-Seite von Microsoft.

Nutzer, die von firmen-externen Arbeitsplätzen arbeiten, können sich ebenfalls über gute Neuigkeiten freuen. Die Lync 2013 App für webbasierte Konferenzen unterstützt nun Sprach-und HD Videokonferenz Geräte. Teilnehmer eines Meetings können ihre Bildschirme zur Zusammenarbeit teilen und die Rolle des Moderators neu verteilen – sie kriegen das komplette Lync 2013 Meeting Paket ohne den Software Client auf ihrem Gerät installiert zu haben.

Praktische Anwendungen:

Lync 2013 kommt in virtuellen Umgebungen besser zurecht. Die virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) unterstützt Audio und Videogeräte, wie ein Headset oder eine Webcam, dabei, sich mit dem Client zu verbinden, obwohl Sie ein virtuelles Gerät wie einen Thin Client oder einen für einen anderen Zweck konzipierten Arbeitsplatz nutzen. Mehr Details zur Nutzung des Lync VDI Clients gibt es im Microsoft TechNet Artikel.

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Microsoft Lync 2013 – Integration von Chaträumen

Eine andere interessante Funktion ist die Chatroom Integration (auch bekannt als bestehen bleibende Chatrooms oder Topic Feeds). Bereits die älteren Versionen ermöglichten das Gründen einer Gruppe für mehrere Nutzer, z.B. um eine Präsentation zu halten. Beim neuen Lync ist es nun möglich, diese Gruppen permanent aufzusetzen und andere Teilnehmer hinzuzufügen, die Zugriff auf den gesamten Inhalt haben. Das mag nicht für alle Organisationen gelten, aber diese Funktion könnte den Nutzen von statischen E-Mailverteilern schmälern und einen neuen dynamischen Weg zum Datenaustausch aufzeigen. Wenn Sie es nicht für alle Nutzer zugänglich machen wollen, gibt es eine Option, um den Zugriff zu personalisieren.

Eine neue Funktion ist außerdem der Status „presenting“, der ankommende Kommunikation blockt, außer der Sender ist Mitglied einer genehmigten Gruppe. Falls Sie zwei Bildschirme nutzen und einer davon der „presenting“ Bildschirm ist, wird das nicht automatisch für Sie getan.

Vielleicht haben Sie mit vorangegangenen Versionen des Clients die Erfahrung gemacht, dass Sie ein bestimmtes Gespräch zur Referenz gerne behalten würden, aber das Gerät neu starten müssen. Was passiert? Das Gespräch ist weg. Bei der neuen Version von Lync 2013 kommt das Gespräch nach dem Neustart zusammen mit den Inhalten zurück. Das war für mich in solchen Momenten eine große Zeitersparnis.

Verbesserungen bereits bestehender Funktionen:

  • Update von Outlook Kalender und Meeting Funktionen
  • Native Video Conferencing verbessert
  • Web App and Mobile App unterstützen jetzt Voice und Videokonferenzen
  • Anzeige von Kontaktinformationen wurde verbessert
  • Funktionen zur Teilnahme an Meetings wurden sehr verbessert, um die Zusammenarbeit zu optimieren

Haben Sie Lync 2013 schon ausprobiert? Vermissen Sie eine neue Funktion? Ich würde mich über Ihre Meinung sehr freuen! Lassen Sie im Kommentarfeld von sich hören!